Fehlende Konzepte für Zivilschutz an KRH-Kliniken

„Unsere Krankenhäuser sind Teil der kritischen Infrastruktur. Sie müssen auch im Krisen- oder Verteidigungsfall handlungsfähig bleiben“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Bernward Schlossarek. „Es reicht nicht, lediglich auf mögliche Programme von Bund oder Land zu warten. Die Region trägt als Eigentümerin eines der größten kommunalen Krankenhauskonzerne Deutschlands eine eigene Verantwortung.“

Die CDU-Fraktion fordert daher eine systematische Risiko- und Bedarfsanalyse für sämtliche KRH-Standorte. Bei laufenden und künftigen Neubauprojekten müssten bauliche Resilienz- und Schutzmaßnahmen verbindlich geprüft und planerisch berücksichtigt werden. Zugleich erwartet die CDU eine aktive Initiative der Region Hannover gegenüber Land und Bund, um klare Standards und eine verlässliche Finanzierung einzufordern.

„Zivilschutz ist keine politische Luftnummer, sondern Kern staatlicher Daseinsvorsorge“, so Schlossarek abschließend. „Gerade in unsicheren Zeiten erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht, dass wir Verantwortung übernehmen und Vorsorge treffen – bevor es zu spät ist.“