Straubinger Tagblatt: Anrüchig sind diese Praktiken allemal

Affären und Skandale gibt es bei der AFD quasi am laufenden Band. Doch auf die Wählergunst ausgewirkt haben sie sich bislang kaum. (…)

Doch die Vetternwirtschaftsvorwürfe, die aus Sachsen-Anhalt nun auf die Gesamtpartei und sogar deren Chef Tino Chrupalla übergreifen, treffen die AfD an ihrem empfindlichsten Punkt.(…)

Wie es nun aussieht, haben führende AfD-Leute es zu großer Meisterschaft darin gebracht, dafür zu sorgen, dass möglichst viel Staatsgeld in den eigenen Familien bleibt. (…)

Nicht unbedingt verboten sind diese Praktiken, aber anrüchig allemal. Die Vorwürfe kommen noch dazu aus den eigenen Reihen – so greift auch der übliche Schmutzkampagnen-Vorwurf nicht.