Buchvorstellungen im LeineBlick:
Henning Pawel: Miriam - Sternenkind
Deutschlandfunk und FOCUS zählen 'Miriam - Sternenkind'
zu den sieben Besten
Henning Pawel: Zwei Romeos für Julia
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| Garbsen, 25.5.05 Wie stark ist der Mensch? Die Antwort erübrigt
sich, nachdem man all die Wege Miriams durch Krieg und Nachkriegszeit bis
in die Gegenwart auf der Suche nach ihrem verlorenen Kind mitgewandert
ist....
Vor dem Hintergrund des großen Lebens der alten Miriam, in welches David auf geheimnisvolle Weise verwoben ist, finden Almut und David zu sich selbst und einen Weg für die eigene Zukunft... (aus dem Klappentext) Lieber Henning! In den letzten Tagen habe ich meine freien Minuten
damit verbracht, "Miriam Sternenkind" zu lesen. Schon nach den ersten Seiten
wusste ich, dass mich dieses Buch nicht mehr so schnell loslassen würde.
Ganz herzliche Grüße auch an ... Gilda |
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Deutschlandfunk und FOCUS zählen 'Miriam - Sternenkind' zu den sieben Besten Garbsen, 8.6.05 - Wer ihn kennt, den wundert's nicht und trotzdem darf man gratulieren: Wieder einmal gehört ein Buch von Henning Pawel zu den 'besten 7 Büchern für junge Leser' des Monats. Die Liste wird ermittelt von 26 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Auftrag von DeutschlandRadio / Deutschlandfunk Köln. "Die Liebe zwischen Almut, einer jungen Krankenschwester, und dem
17-jährigen David droht zu zerbrechen. Zu unterschiedlich ist ihr
Umgang mit einer Patientin, deren Leben durch die Schrecken des Zweiten
Weltkriegs geprägt ist. Doch am Ende siegt die Gemeinsamkeit.", so
zu lesen bei FOCUS unter http://focus-magazin-verlag.de
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Henning Pawel: Miriam - Sternenkind Oschersleben 2005 (dr. ziethen verlag) ISBN 3-938380-10-1 292 Seiten, 15,30 € ---------------------------------------------- dr. ziethen verlag
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Henning Pawel:
Zwei Romeos für Julia
- von Dr.
Astrid van Nahl -

| Aus Freundschaft zu der temperamentvollen Sophia beteiligt
sich die 17 jährige Schülerin Esther an einem Casting des
Theaters ihrer Stadt. Sie wird angenommen und spielt auf Grund ihres Talents
schon bald alle Mitakteure einschließlich der Regisseurin Margret
an die Wand. Und da es sich um ein richtiges Theater handelt gibt es auch
schon bald saftige Intrigen, Irrungen und Wirrungen, denen Esther erst
einmal nicht gewachsen scheint. Sie verliebt sich in den jungen und brillanten
belgischen Regisseur Philippe, lässt sich aber von einem Schauspieler
verführen, der in festen Händen ist. Sie wird nun erst einmal
auch ihre Rolle wieder los, die Herzensfreundin Sophia gleich mit und hat
am Ende doch alles, was ihr Herz begehrt. …
Ein neuer Roman von Henning Pawel, der wieder einmal die Vielseitigkeit dieses Autors unter Beweis stellt. Nach Funk und Fernsehproduktionen nach Prosa für Erwachsene sowie einer Reihe von Kinderbüchern ist “Zwei Romeos für Julia” nun ein perfekt auf die Bedürfnisse und die Gefühlswelt der 13- bis 17-Jährigen abgestimmter Roman, der in jeder Hinsicht überzeugt. In den Mittelpunkt stellt Pawel ein junges Mädchen, das sich schnell als talentierte Schauspielerin erweist. Über ihre turbulenten Erlebnissen in der Welt des Theaters berichtet sie in Ich-Form und erlaubt dem Leser so einen unmittelbaren intimen Einblick in ihre Gedanken und Emotionen. Dabei entsteht das in sich geschlossene Bild eines jungen Mädchens auf dem Weg zur jungen Frau. Eine gewisse (sehr erfreuliche) Frivolität zeichnet den Roman über
weite Strecken aus; der Autor geht erfrischend unbekümmert, manchmal
freizügig (ohne jemals auch nur annähernd pornografisch zu sein)
mit dem Thema Sex und Liebe um und trifft damit mitten in das Lebensgefühl
seiner Leserinnen. Tiefgehende Gedanken Esthers über die Liebe und
das Leben, über ihre Hoffnungen und Ängste, verbindet Pawel vielfach
mit einer Situationskomik, die den Leser laut lachen lässt (etwa die
Geschichte mit dem Abdruck des Bügeleisens auf dem Po des ungebetenen
Liebhabers). Dadurch macht er nicht etwa die Tiefe der Gefühle und
Gedanken seiner Hauptperson lächerlich, sondern motiviert viel eher
den Leser zum Weiterlesen, vermeidet dessen Überfrachtung mit Problemen,
befreit ihn von der Last des allzu tiefen Mitgefühls. Lachen als befreiendes
Moment, ein Augenzwinkern bei allem Ernst; Mitleiden, aber nicht zu tief
- die ironisch- kritische Distanz Pawels wird überall sichtbar und
ermöglicht dem Leser den Rückzug.
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