Garbsen- Auf der Horst

Schüler gestalten Eröffnungsfeier in der Hauptschule mit

Gleich darf gespielt werden: Die Schüler der Hauptschule eröffnen den neu gestalteten Schulhof.

Garbsen, 30.09.2018 - Großer Jubel begleitete die Eröffnung des neu gestalteten Schulhofs der Nikolaus-Kopernikus-Hauptschule. Die Schüler, die an der Organisation des kleinen Festakts in der Schulaula maßgeblich mitbeteiligt waren, testeten die neuen Spielgeräte sofort und freuten sich über die neuen Möglichkeiten der Pausengestaltung. Auch Bürgermeister Christian Grahl und Schulleiter Stefan Zimmer lobten die kreative Gestaltung.

Anlass der Sanierung waren durch Baumwurzeln beschädigte Wege und gesprungener Asphalt, zudem sollte die Aufenthaltsqualität erhöht werden. Das gelang Landschaftsarchitektin Nicole Witte von der Stadt Garbsen. Für ein Baubudget von rund 215.000 Euro ließ sie einen komplett neu gestalteten Schulhof entstehen.
8 Gleich darf gespielt werden: Die Schüler der Hauptschule eröffnen den neu gestalteten Schulhof.

Probesitzen auf dem neuen Schulhof: Schulleiter Stefan Zimmer dankt Landschaftsarchitektin Nicole Witte von der Stadt Garbsen für die kreative Gestaltung.

Gestaltungsgrundlage war das Weltbild des Nikolaus Kopernikus, das die Sonne ins Zentrum setzt, die von den Planeten umkreist wird. Die Planeten werden auf dem Schulhof von halbkugelförmigen Sitz- und Kletterhügeln aus Gummigranulat in Gelb, Rot und Blau symbolisiert. Demnächst folgen zwei Baumbeete mit einer Hopfenbuche und einer Sumpfeiche sowie bodendeckende Sträucher.

Großen Anklang fand das Spielgerät, das sich Supernova nennt und wie der Saturn mit seinem Ring aussieht. Es steht in einer kreisförmigen Fläche aus Gummigranulat und lädt dazu ein, auf ihm zu sitzen oder zu balancieren. Ein Blickfang ist auch die neue blaue Rundbank, auf der eine ganze Klasse Platz findet. Wegen ihres dunklen Pflasterbelags nennt sie sich passend zum Planetenmotto Schwarzes Loch.

Der Schulhof hat einen barrierefreien, stufenlosen Zugang und ein Blindenleitsystem über Rillen- und Noppenplatten zwischen Pausenhalle und Gebäudeteil K. Schon vorhandenen Sportgeräte (Tischtennis und Torwand) wurden wieder eingebaut und integriert.