Verkehrskontrollen an der Rastst?tte Garbsen:

Von 25 kontrollierten LKWs sind nur drei ohne nennenswerten Mangel

Hannover, 05.02.2018 - Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes (ZVD) haben am letzten Donnerstag, 01.02.2018, im Rahmen der Überwachung des gewerblichen Güterverkehrs auf der Bundesautobahn A2 insgesamt 25 Fahrzeuge kontrolliert - der überwiegende Teil davon ist zu beanstanden gewesen.


Vor dem Hintergrund des ständig zunehmenden Güterverkehrs sowie der hohen Quote an technischen Mängeln an den genutzten Fahrzeugen haben die Beamten des ZVD mit Unterstützung eines Teams der Region Hannover zwischen 08:30 Uhr und 16:00 Uhr an der Tank- und Rastanlage in Garbsen insgesamt 25 Fahrzeuge und deren Fahrer überprüft.


Das Resultat:
Die Beamten stellten an 17 Fahrzeugen sicherheitsrelevante Mängel insbesondere an den Bremsanlagen und Reifen fest - bei einem Sattelauflieger war sogar der Rahmen an zwei Stellen gebrochen.
In weiteren vier Fällen war die Ladung nicht ausreichend gesichert.
Sieben Fahrer verstießen gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Vier von ihnen hatten die vorgeschriebene Ruhezeit nicht eingehalten, ein Fahrer legte zu spät eine Pause ein und ein weiterer missachtete die Aufbewahrungspflicht für seine Arbeitsnachweise.
Insgesamt 22 Fahrzeuge durften nach der Kontrolle ihren Weg nicht fortsetzen. Bei vier dieser Fahrzeuge wurde durch die Mitarbeiter der Region Hannover die weitere Inbetriebnahme bis zur Behebung der Mängel komplett untersagt.
Was für weitreichende finanzielle Konsequenzen die Kontrollen der Experten des ZVD haben können, zeigte zuletzt eine ?berprüfung eines ausländischen Sattelzuges am 07.12.2017 auf der A2.
Hier stellten die Beamten ein manipuliertes Kontrollgerät für die Lenk- und Ruhezeiten fest. Das Getriebe sowie die Blackbox des Lkw waren technisch verändert worden, um so offenbar eine Lenkzeitüberschreitung nicht zu dokumentieren.
Der ausländische Unternehmer musste für die festgestellte Verkehrsordnungswidrigkeit eine Sicherheitsleistung in Höhe von 15.000 Euro zahlen, um sein Fahrzeug wieder in Betrieb nehmen zu können. Für den Austausch der veränderten Geräte schlugen weitere 1.500 Euro zu Buche. /wei,pu