Foerderschwerpunkte 2018 beschlossen:

enercity-Fonds proKlima zielt auf klimaneutralen Gebaeudesektor 2050

Hannover, 05.12.2017 - Die neuen Förderschwerpunkte des enercity-Fonds proKlima für das Jahr 2018 stehen fest. Im kommenden Jahr 2018 wird der 1998 gegründete Klimaschutzfonds rund 1,8 Mio. Euro zur Verfügung haben. Die Neuerungen wurden nun von den Gremien beschlossen.
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proKlima setzt weiterhin den Schwerpunkt auf das Modernisieren. Hochenergieeffiziente Modernisierung reduzieren nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern auch deutlich die Energiekosten. Dabei belohnt proKlima auch den Einsatz nachhaltiger Dämmstoffe und fördert ab 2018 mit erhöhten Fördersätzen neu nur noch nachhaltige Dämmstoffe mit natureplus-Siegel*.
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Ebenso zeigen die proKlima-Neubau-Förderungen ab 2018, dass die Energieeffizienz die Voraussetzung ist, um Erneuerbare Energien sinnvoll einzubinden. Die Passivhaus-Förderung wird um eine Förderstufe mit Anforderungen an Erneuerbare bzw. Solare Energieversorgung ergänzt. Neu ist auch die Förderung von Wärmepumpen im Rahmen von Altbaumodernisierungen, die erneuerbaren Strom einsetzen.
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"Gerade unter der veränderten Budgetlage wollen wir einen deutlichen Anreiz für die Energiewende in Hannover und Umgebung setzen"sagt Philipp Kreisz, Vorsitzender des proKlima-Kuratoriums und Ratsherr der Landeshauptstadt Hannover.
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Beiratsvorsitzender Frank-Peter Ahlers, Leiter des Umweltzentrums der Handwerkskammer Hannover, betont: "proKlima hat in den letzten Jahren neben den Zuschüssen für Hausbesitzer auch viel Know-How und Qualität bei Planern und im Handwerk gefördert. Das Erfolgsmodell wollen wir wie gewohnt fortführen."
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proKlima wird auch das Förderangebot der Heizungsoptimierung deutlicher auf Heizsysteme mit niedrigen Vorlauftemperaturen ausrichten. Gebäude die gut modernisiert sind, benötigen keine hohen Temperaturen, die zumeist mit fossilen Energieträgern wie Heizöl oder Gas erzeugt werden.
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Um die Elektromobilitäts-Offensive von enercity in den proKlima-Kommunen möglich zu machen, hatten die proKlima-Gremien im Juni 2017 beschlossen, dass enercity seine Einzahlungen auf 500.000 Euro pro Jahr bis 2020 reduziert. Damit wurde möglich, der Großbaustelle Reduzierung von CO2-Emissionen und Luftschadstoffen im Verkehrssektor deutlichen Anschub zu geben. enercity wird mit Hilfe der proKlima-Initiative und zusätzlichen Bundesfördermitteln in den nächsten drei Jahren über 10 Millionen Euro in die Ladeinfrastruktur überwiegend in den proKlima-Kommunen investieren.
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Weitere Informationen und die ausführlichen Förderrichtlinien werden ab Anfang Januar 2018 auf der proKlima-Website veröffentlicht:

www.proKlima-hannover.de