Guenstiger Wohnraum fuer Studierende

Region foerdert Wohnbauprojekt auf Uni-Campus in Garbsen mit 2,7 Millionen

Hannover/Garbsen, 28.09.2017 - Bezahlbaren Wohnraum für Studierende in Garbsen schaffen - am Dienstag (26.9.) hat die Regionsversammlung einstimmig beschlossen, dieses Vorhaben mit rund 2,7 Millionen Euro zu unterstützen. In Garbsen wird derzeit der Campus Maschinenbau der Leibniz-Universität Hannover mit Platz für etwa 5.300 Studierende und Beschäftigte gebaut. Direkt daneben entsteht ein neues Studentenwohnheim.
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"Mit dem neuen Campus wächst der Wohnraumbedarf in den kommenden Jahren - gerade Studierende sind auf zentrale und vor allem bezahlbare Wohnungen angewiesen", so Erwin Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur der Region Hannover. "Der Wohnungsmarkt in dieser Preisklasse ist in Garbsen ohnehin schon extrem angespannt - mit der Förderung wollen wir dazu beitragen, genügend günstigen Wohnraum für die jungen Menschen sicherzustellen und den neuen Universitätsstandort attraktiv zu machen."
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"Das ist ein elementarer Baustein für die guten Rahmenbedingungen, die wir für die zukünftigen Studierenden schaffen wollen", sagte Bürgermeister Dr. Christian Grahl über den Beschluss der Regionsversammlung. "Wir freuen uns, dass die Region uns auf unserem Weg zur Universitätsstadt so gut unterstützt."
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Die Region Hannover bezuschusst - im Rahmen der Förderbestimmungen zur Schaffung von Wohnraum für Studierende und Auszubildende - das Bauvorhaben der Grimm Immobilien und Entwicklung GmbH & Co KG: Auf einer Wohnfläche von rund 3.300 Quadratmetern entstehen direkt auf dem Gelände des Maschinenbaucampus im Stadtteil Garbsen-Mitte 162 Einzelappartements, jeweils zwischen 19 und 28 Quadratmeter groß. Die monatliche Nettokaltmiete ist auf maximal 270 Euro je Wohnplatz festgesetzt und entspricht damit den Mieten, die auch das Studentenwerk Hannover verlangt. Knapp die Hälfte der Wohnungen im viergeschossigen Neubau ist barrierefrei und rollstuhlgerecht. Darüber hinaus ist eine Kindertagesstätte neben der studentischen Wohnanlage geplant. Bis zu rund 2,7 Millionen Euro Fördergelder investiert die Region in den Neubau, das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei knapp 12 Millionen Euro.