www.LeineBlick.de

Artikel, die am Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen
im Rahmen der LeineBlick-AG entstanden sind.

Die Artikel zu Ereignissen im Januar 2008:



Inhalt:
Aufschlussreicher Unterrichtstag mit Mitarbeiterin der HAZ
Wir bauen eine Futterglocke
JKG: Verdientes Schlittschuhlaufen zum Halbjahresende
Mit Mimi und Charly bei den Dosenöffnern






Johannes-Kepler-Gymnasium:
Aufschlussreicher Unterrichtstag mit Mitarbeiterin der HAZ
- von Miriam Jühne, einer Schülerin der LeineBlick-AG am JKG -
Garbsen, 16.2.2008 - Dienstag, der 29.01.2008 war ein aufschlussreicher Tag für die Klasse 8bil des Johannes- Kepler- Gymnasiums in Garbsen.

Dany Schrader, eine Angestellte der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und gleichzeitig eine Freundin unserer Deutschlehrerin Frau von der Ohe, war dienstags in der ersten und zweiten Stunde in der 8bil des JKGs. 
Wir, also die 8bil, haben in letzter Zeit im Deutschunterricht das Thema Zeitung durchgenommen und bekamen jeden Morgen die HAZ in die Schule geliefert.
Dany Schrader erzählte uns viel über sich und auch über die Zeitunug:
Sie ist seit 2 1/2 Jahren Redakteurin und seit ungefähr einem 1/2 Jahr Angestellte der HAZ. Sie informierte uns über wichtige Vorgänge bei der Zeitung und beantwortete viele Fragen.

Zum Beispiel wissen wir jetzt, dass eine Anzeige bis zu 80.000€ kosten kann und dass jeder Redakteur sein eigenes Kürzel hat, das maximal drei Buchstaben haben darf.
Frau Schrader arbeitet zur Zeit in Hannovers Innenstadt, in einem großen Büroturm der HAZ. Sie erzählte uns, dass der Chefredakteur alle Artikel, Reportagen etc. noch einmal durchliest und Fehler gegebenenfalls korrigiert. Ob etwas in einem Text korrigiert wurde, sieht man unten auf der Zeitungsseite bzw. unter dem Text an den kleinen Sternchen; wenn sich gar kein Sternchen unter dem Text befindet, heißt das, dass in diesem Text kein Fehler war.

An einem Tag werden ca. 153.000 Zeitungen der HAZ gedruckt: 
Die ersten werden so ungefähr um 20 Uhr gedruckt; in dieser Ausgabe sind noch die meisten Fehler drin, da noch nicht alles in den Reportagen, Meldungen etc. verbessert wurde. Diese erste Ausgabe wird dann zu den Leuten geschickt, die die HAZ im Ausland bestellt haben und die Zeitung auch im Urlaub, wenn sie woanders sind, bekommen möchten.
Die zweite Ausgabe wird so gegen 21:30 Uhr gedruckt. Da sind vielleicht auch noch ein paar Fehler enthalten. Diese zweite Ausgabe wird dann nach außerhalb von Hannover geschickt. Also auch nach Garbsen und Umgebung.
Und die dritte und letzte Ausgabe wird um ca. 23 - 23:15 Uhr gedruckt. In dieser Ausgabe sind die wenigsten, vielleicht sogar gar keine Fehler mehr enthalten. Sie wir dann nur in die Innenstadt von Hannover geliefert, da das am nächsten dran ist.

Jetzt wissen wir auch, dass man ca. 7 Stunden benötigt um eine Zeitungsseite fertig zu stellen: mit Bildern, Text und allem was dazu gehört.

Im Großen und Ganzen war der Tag sehr interessant und hat auch richtig Spaß gemacht, weil Frau Schrader alle unsere Fragen ernst genommen und beantwortet hat. - Wir haben viel gelernt und danken Dany Schrader für diesen aufschlussreichen Tag!

- von Miriam Jühne -

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Vögel im Winter:
Wir bauen eine Futterglocke
- von Christian Strube, einem Schüler der LeineBlick-AG am JKG -

Garbsen, 31.1.08 - Wollt ihr die Vögel auch mal vom Nahen sehen und ihnen helfen, dass sie gut durch den Winter kommen?

Und so geht es:

Was brauchst du? 
  • 1 Tontopf mit Loch (ca.10 cm Durchmesser)
  • 250 g reines Kokosfett (Zimmertemperatur)
  • 1 dünnen Zweig der ca. 10 cm länger als der Tontopf ist und an einem Ende möglichst verzweigt ist.
  • einen 2 cm langen Zweig
  • wetterfeste ca. 50cm lange Schnur 
  • Körnermischungen, Haferflocken, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, kleine Sämereien oder Rosinen 
  • Zuerst bindest du den Faden mit einem Ende an dem kleinen Zweig fest. Dann befestigst du den kleinen Zweig mit der Schnurr an dem größeren Zweig.
  • Es entsteht ein Kreuz. 
  • Danach ziehst du das andere Ende des Fadens durch das Loch des Tontopfes von innen nach außen. 

Jetzt müsste der Topf hängen können. 
Nun mixt du das Kokosfett und die Körnermischung und so weiter mit einem Messer auf einem Teller so, dass das Kokosfett und die Körnermischung einen gut vermischten Brei ergeben. Das ist ganz wichtig.
Jetzt die Mischung mit dem Messer in den Tontopf einfüllen und glatt streichen. 

Wenn du alles richtig gemacht hast, sieht es am Ende so aus.
Die fertige Futterglocke hängst du am besten in einen Baum den man möglichst aus einem Fenster sehen kann auf. Wichtig ist daran, das du die Futterglocke an einen Platz aufhängst wo keine Katzen rankommen. Beobachten kannst du dort alle Meisenarten und darunter Rotkehlchen, Spatzen und Amseln. Für die Amsel kannst du auch noch einen schrumpligen Apfel auf den Boden legen. Auf der NABU Homepage unter www.nabu-garbsen.de findest du weitere Informationen. 

Viel Spaß beim Beobachten der Vögel wünscht 

Christian Strube
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Johannes-Kepler-Gymnasium:
Verdientes Schlittschuhlaufen zum Halbjahresende
- von Christian Strube, einem Schüler der LeineBlick-AG am JKG -
Garbsen, 25.1.2008 - Zum Abschluss des Halbjahres hat unsere Klasse, die 5c vom JKG, einen Ausflug gemacht. 

Wir trafen uns am Freitag dem 18. Januar 2008 um 14.30 Uhr vor der Schule mit unserer Lehrerin Frau Suwala. Nachdem wir ein Klassenfoto gemacht hatten, fuhren wir mit der Bahn zum Schlittschuhlaufen zum Pferdeturm nach Hannover. Als wir dort angekommen waren und uns die Schlittschuhe ausgeliehen hatten, gingen wir alle auf das Eis und jeder lief Schlittschuh so gut er konnte. 
Einmal durfte die ganze Klasse in ein Mikrofon sprechen und Grüße aussprechen. Das hat viel Spaß gemacht und wir hatten eine Menge zu lachen. 
Nach 2 Stunden mussten wir aber leider schon vom Eis. Gegen 18.00 Uhr waren wir wieder an unserer Schule. Dort wurden wir von unseren Eltern abgeholt. Frau Suwala danken wir für den schönen Ausflug.
 

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Kater Jeremy erzählt:
Mit Mimi und Charly bei den Dosenöffnern
- von  Sophie Christin Heppner, einer Schülerin der LeineBlick-AG am JKG -

Frielingen, 13.1.2008: Erst einmal ein herzliches Miau an alle Kater, Katzen und Dosenöffner! Ich brenne schon darauf loszulegen, aber es könnte sein, das ich mich erst einmal vorstellen sollte.

Also, mein Name ist Jeremy, Kater Jeremy. Ich wohne in einem Dorf mit dem Namen Frielingen in einem Reihenhaus mit meiner großen Familie. Da sind erst einmal 5 Dosenöffner (5, das ist sehr praktisch) und zwei andere Katzen. 
 

Eine der beiden ist meine Schwester Mimi. Sie hat ein wunderbar weißes Fell, das leuchtend neben meinem grauen Fell erscheint. Trotzdem bin ich auch auf mein graues Fell stolz, da es sehr flauschig ist. Mimi sagt, manchmal ist es wirklich nicht von Nutzen niedlich auszusehen. Das muss sie wirklich ziemlich genau wissen. 

Obwohl wir am gleichen Tag Geburtstag haben, bin ich unglaublich gewachsen und Mimi unglaublich klein geblieben. Und dünn. Manchmal behaupteten die Dosenöffner verzückt, meine Schwester sähe aus wie eine Ballerina, eine Prinzessin. Normalerweise ist sie stolz darauf. Doch an manchen Tagen, wenn draußen die Sonne scheint und man wunderbar spielen könnte, würde sie lieber eine Indianerkatze sein, allerdings ohne Federn, die erinnern zu sehr an Vögel. Wir dürfen nämlich nicht raus, auch wenn uns furchtbar langweilig ist. Unsere Dosenöffner sagen, weil wir reinrassige Britisch- Kurzhaar- Katzen sind, aber ich weiß wirklich nicht, was das damit zu tun hat. Wie gesagt, Mimi ist eine zarte und kleine Katze. Sie sagt mir dauernd, das ich mir gar nicht vorstellen kann, wie schwer es ist, Treppen hoch zu laufen oder auf einen Stuhl zu springen. Das stimmt. Ihr könnt das auch nicht. Bestimmt und ganz sicher.

Vielleicht sollte ich euch noch erzählen wo wir beide herkommen. Kennt ihr den Begriff "Massenzucht"? Züchter denen es nur darum geht Geld aus den Katzenkindern zu machen? Hast du davon schon gehört? Ja, aus so einem Haushalt stammen wir. Unsere jetzigen und viel besseren Dosenöffner haben uns eigentlich nur aus Mitleid gekauft. Die betrügerischen Trockenfutterliebhaber haben gesagt, wir wären 10 Wochen alt, als sie uns verkauft haben. Das stimmt nicht. Menschen lügen so viel und oft. Unsere jetzige "Dosenöffner-Chefin", also die Mutter der kleinen Dosenöffner sagt: "Jeremy war richtig hässlich aus als wir ihn abgeholt hatten, gruselig, große Ohren, krank, ein richtiges Gerippe, ja, er sah wirklich fürchterlich aus."
Ähem. Das sehe ich übrigens als persönliche Beleidigung an. Also bitte kein Kommentar zu diesem Thema.

Dann sollte ich vielleicht noch etwas über Penelope, die große Katze schreiben. Penelope war vor mir und Mimi hier. Früher mochte sie uns nicht. Inzwischen vertrage ich mich ganz gut mit ihr. Penelope ist älter als ich. Und erfahrener. Sie ist schon Mutter gewesen und sagt, ihre Kinder sahen genauso aus wie sie. Ich kann mir Penelope im Miniformat wirklich nicht vorstellen. Früher, als ich noch ein Babykater war, an meinen ersten Tagen hier kam mir Penelope riesig vor, riesig und gefährlich. Vielleicht auch ein bisschen schadenfroh. Wisst ihr, wir beide waren nämlich krank, als wir hier ankamen. Katzenschnupfen und bla und blubb. Wir wurden zwei mal am Tag in ein Handtuch eingewickelt und mit irgendwelchen ekelhaften roten Tabletten vollgestopft. Würg. Natürlich haben wir uns verteidigt, besonders Mimi, aber im Handtuch ging das nicht so gut. Das einzig angenehme daran war, das die Dosenöffner uns danach noch etwas verwöhnten, mit Streicheleinheiten und so, was wir auch wirklich verdient hatten. 
Penelope war deswegen wohl etwas verärgert und war tagelang hinter uns her. Inzwischen kriegen wir nur noch wenn wir Dummheiten gemacht haben von ihr einen auf den Deckel. Ihr Fell ist etwas heller als meines und auch sie ist stolz darauf. Manchmal streiten wir uns, wer von uns niedlicher aussieht. Und meistens ist Penelope danach beleidigt.

In unserer Familie gibt es noch jemanden. Und zwar meinen besten Freund. - "Haben die etwa noch einen Kater?!" - "Nein, haben wir nicht." - "Ein Meerschweinchen?" - "So ein Quatsch." ...

Mein bester Freund ist ein Hund, etwas größer als ein Labrador. Er sieht auch so ähnlich aus. Nur, dass sein Fell anders ist, flauschiger. Und auch sein Gesicht ist anders geschnitten. Er sieht einfach nur freundlich aus. Vielleicht hatte ich deshalb gleich keine Angst vor ihm. Ich ging zu ihm hin und schmiegte mich an seine Beine, woraufhin er einen erschrockenen Satz nach hinten machte. Ich dachte zuerst, ich hätte ihn nur überrascht. Aber auch nach ein paar weiteren Kontaktversuchen wich er mir aus. Ja, er hatte Angst, auch wenn er mich mit eineinhalb Hapsen hätte verschlingen können. 

Nach und nach aber verflog auch seine Scheu vor Katzen, außer vor Penelope. Einmal fragte ich ihn. Er erzählte, Penelope haut so oft nach ihm. Er ist wirklich ein großer, lieber Angsthase, der niemandem etwas böses tun wollte. Und er frisst genauso gerne wie ich. Manchmal streiten wir uns mit den anderen darum, wer das Essen bekommt, was den Doseöffnern vom Tisch herunterfällt. Mimi bietet dann immer an keinen Bissen vom Dosenfutter zu essen, wenn sie die Leckerein haben kann, die beim Dosenöffnerfrühstück herunterfallen (das würde ich nie sagen). 
Aber damit kommt sie nicht durch, denn sie ist ziemlich schlank. Manchmal habe ich Angst, sie ist zu dünn. Aber das liegt vielleicht daran, das ich so etwas nicht gut einschätzen kann, da ich ziemlich mollig bin. Genau wie Charly. 

Manchmal wenn wir beide, Charly und ich, auf dem Boden liegen, er miich mit seiner nassen Nase anstupst, und ich mit dieser spiele, denke ich, das wir beide ein perfektes Team sind. Charly erzählt mir, wenn wir alleine sind, Geschichten. 
Manchmal sind Mimi und Penni auch da. Er erzählt von draußen, dem Garten, den Spazierwegen, den Wiesen, Pferden, Kühen, der Hundeleine und von der alten Katze Kitty. Von uns Tieren kennt nur Charly Kitty, die erste Katze von unseren Dosenöffnern. Sie soll schwarz gewesen sein. Er erzählt auch von seiner Herkunft und von seinen Geschwistern. 
Manchmal frage ich mich, ob er wirklich eine Hundefamilie hat. Er wirkt immer so hilflos, wenn er eine Tür nicht aufbekommt. 
Auch Penelope kann wunderbare Geschichten erzählen, das tut sie nur nicht oft. Und Mimi erzählt mir auch Märchen und Sagen. So, und ich? Ich fange jetzt an. 
Ups, schon so spät? Es tut mir Leid, aber die Dosenöffner klappern schon mit dem Teller. FUTTERZEIT!!! Wartet einfach hier bis zum nächsten Mal. Ich behalte euch im Auge...

Inzwischen könnt ihr ja mal lesen, was mein schreibender Kollege Benno so ins Netz gestellt hat:

[von Sophie Christin Heppner]

Viel Spaß dabei!

 
 
 
 

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