40 Jahre JKG
Projektwoche 30.9.08 bis 2.10.08
am Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen bei Hannover:
Die Projekte


Inhalt:
Kreatives Gestalten rund um die 40
Fotostory rund um Kepler
Die Entstehung des JGKs - alte Zeitungsartikel
Was macht das LeineBlick-Projekt?
Sopran, Alt oder doch Tenor?
The Future Is Now - oder nicht?
Schüler vergleichen Weltgeschehen mit Geschichte des JKG
JKG und Weltgeschehen - In der Zeit um 1973
Vorbereitung eines Kepler-Quiz'
Schulverschönerung findet Begeisterung
- 1968 -
Chemie-Projekt begeistert die Schüler
Projekte der 5. und 6. Klassen
Meinungen über die Projektwoche des JKG


40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium:
Kreatives Gestalten rund um die 40
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -

Mit Goldfolie bepackt liefen zwei Schülerinen in Richtung der Terrasse des Johannes- Kepler- Gymnasiums. Auf die Frage, was sie denn mit der Goldfolie vorhätten, sagen sie uns, dass sie die Schule festlich schmückten. Dies war Teil eines Projektes, welches es sich zur Aufgabe gemacht hatte die Schule im Stil eines Künstlers zu verändern. Nach einer bekannten Waschmittel-Werbung sollte die Schule mit einem goldenen Band mit Schleife umwickelt werden. Aufgrund der schweren Umsetzbarkeit wurde das Projekt leicht abgeändert und nur die Terrasse mit Goldfolie geschmückt. Zusätzlich wurden an den Säulen der Pausenhalle noch Schleifen aus Gold angebracht. Auf unsere Nachfrage hin, sagten sie, dass sie, bei mehr Eigenkreativität, auch mehr Spaß an dem Unternehmen gehabt hätten.
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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium:
Fotostory rund um Kepler
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -

Wie geschah der angebliche Giftmord an Tycho Brahe? Was passierte beim Hexenprozess gegen Keplers Mutter?
Was würde Kepler heute zum JKG sagen? Diese Fragen stellten sich die Schüler rund um Frau Blanckertz und Frau Drexler in ihrem Fotoprojekt. Obwohl Frau Blanckertz zunächst ein Theaterstück zu Kepler geplant hatte, war sie von der Idee eines Schülers, Fotostorys zu erstellen, begeistert, da dies eine gute Vorbereitung für das Filmprojekt sei, an dem die Klasse im nächsten Jahr teilnehmen werde. Auf unsere Nachfrage, ob das Projekt ihr Spaß mache bejahte Frau Blanckertz und freute sich, dass sie ein Projekt betreue, welches auch über die Projektwoche hinaus Sinn mache. Obwohl die Schüler sich von dem Projekt unterschiedlich begeistert zeigten und dem entsprechend mal mehr mal weniger Einsatz zeigten, würde Frau Blanckertz ein ähnliches Projekt gerne wieder übernehmen, dies jedoch als freiwillige Arbeitsgemeinschaft außerhalb einer Projektwoche ausschreiben, da es eine größere Herausforderung wäre, wenn man kein vorgegeben Thema hat. Obwohl sie noch nicht einmal drei Tag in die Planung investiert hat, ist Frau Blanckertz mit dem Ergebnis zufrieden und hofft, dass die Schüler jetzt besser mit einer Kamera umgehen können und werden.
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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium:
Die Entstehung des JGKs - alte Zeitungsartikel
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -
Um die Entstehung und Planung unserer Schule besser nachvollziehen zu können, bearbeitete die Gruppe unter Frau Hartmann- Kohnen und Frau Barthel- Tretow alte Zeitungsartikel von 1968 bis heute und stellte die Entwicklungen und Fortschritte des Gymnasiums heraus. Die Ergebnisse werden am Donnerstag im JKG ausgestellt.

Wer aber keine Zeit findet sich die original Artikel im JKG anzuschaun, kann auch hier schon einmal einen kurzen Einblick hinsichtlich der Gründung des Gabsener Gymnasiums bekommen. Alle ausgewählten Zitate stammen aus dem Jahr 1968/69.
 


Schulzentrum von oben
Aus dem Artikel „Auftrag geht an sechs Architekten“ aus dem Jahr 1968:

„Die Vorbereitung zum Bau des Garbsener Gymnasiums sind in ein entscheidendes Stadium getreten. In der kommenden Woche werden sechs Architekten den Auftrag erhalten, Vorentwürfe zu erarbeiten. […] sodass im Spätsommer die entgültige Entscheidung fallen dürfte. Baubeginn wird aber wahrscheinlich erst im Frühjahr 1969 sein.“

Aus dem Artikel „Gymnasium Garbsen in einer Feierstunde eröffnet“ aus dem Rundblick, 26.September 1968:

„Nachträglich – denn tatsächlich besteht es schon seit dem 27.8.68 – wurde am 19.9.68 das städtische Gymnasium […] das Gymnasium wird ab August 1969 Gast im Gebäude der städtischen Realschule Garbsen sein. Im gleichem Jahr wird mit dem Bau des eigentlichen Gymnasiumsgebäudes begonnen werden.“

Aus dem Artikel „Offiziell fertig“ vom 20. September 1968:

„ […] das Gymnasium der Stadt Garbsen durch eine Besichtigung offiziell ihre Bestimmung übergeben […] im Gymnasium hat der Unterricht in vier Klassen begonnen, trotzdem werden am Gebäude noch Außenarbeiten vorgenommen.“

von Caroline Gentgen / Bilder bearbeitet von Christoph Froböse

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Das Leineblickprojekt des JKG:
Was macht das LeineBlick-Projekt?
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -
Während im Johannes-Kepler-Gymnasium die Projektwoche im Gange ist, Gärten geschmückt und Wände bemalt werden, berichtet der LeineBlick unter Herrn Sieberts Leitung über das Schulgeschehen. Fotos werden geschossen, Schüler sowie Lehrer interviewt und Berichte über die weiteren Projekte erstellt, damit alle einen Überblick behalten. 
Die Vorgehensweise ist dabei den Schülern überlassen; sie können sich aussuchen, worüber sie berichten wollen, ob sie dies alleine oder im Team machen und wie sie die Berichte verfassen. 

Martin und Nick bei der Arbeit
Somit sind alle Beteiligten mit der Wahl des Projekts zufrieden, die Arbeitsatmosphäre ist sehr (manchen auch zu) entspannt und man kann selbstständig arbeiten, sofern die Leistung stimmt, auch das Zusammenspiel der Jahrgänge funktioniert einwandfrei! 
Am meisten erfreut die Gruppe die Erfahrung, dass selbst verfasste Texte auf einmal im Internet auf LeineBlick.de von tausenden Interessierten gelesen werden, statt wie bisher nur vom Lehrer/Tutor. 
Die Arbeit des LeineBlick kommentiert Jungjournalist Kenji Koch mit 
„Nichts als die bittere Wahrheit“.

Gesamte Redaktion
Bilder von Christoph Froböse
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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen:
Sopran, Alt oder doch Tenor?
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -
„Dream a little dream“, „Don't worry be happy“, sowie die Schlümpfe und weitere Lieder wurden unter der Klavierbegleitung von Frau Wiese gesungen. Die Harmonie der einzelnen Stimmlagen und die gute Zusammenarbeit zwischen den Jahrgängen führten zu einem erfreulichen Ergebnis.
„Bass-los aber trotzdem glücklich.“ (Zitat der Gruppe). Der Großteil der Teilnehmer entschied sich hauptsächlich aus Interesse und Spaß am Singen für dieses Projekt. Die Resultate sind - trotz des knappen Zeitraums - schon am Donnerstag zu hören. Sie erhoffen sich ein zahlreiches Publikum.

Bild und Text: Eduard Urbach und Kenji A. Koch

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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen:
The Future Is Now - oder nicht?
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -
Unsere Schule in 80 Jahren? Mit dieser Frage hat sich die Projektgruppe von Herrn Berges auseinandergesetzt. Sowohl jüngere als auch ältere Mitschüler zeigten Interesse an diesem Thema und fragten sich, ob nun die utopischen oder die distopischen Vorstellungen zutreffen würden. Ob der Energiebedarf durch Solarzellen gedeckt werden kann oder durch die senkende Geburtenrate und das Versagen der CDU die Schülerzahl bis auf Null sinkt; dies kann zurzeit niemand beantworten. Der Film, der am Donnerstag gezeigt wird, visualisiert den Alltag heutiger Schüler.
Alles in allem bevorzugen die Schüler die Erhaltung des bisherigen, etablierten Systems neben der Modernisierung der technischen Gegebenheiten. „Hoffentlich gibt es diese Schule in 80 Jahren noch.“ (Stefanie B., Dina E.).

Bild und Text: Kenji A. Koch und Eduard Urbach

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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium:
Schüler vergleichen Weltgeschehen mit Geschichte des Johannes-Kepler-Gymnasiums
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -
Innerhalb des Projekts „JKG und Weltgeschehen“ suchen sich die Schüler der Jahrgänge 10 – 13 in kleinen Gruppen wichtige Ereignisse aus den Jahren 1969 bis 2008, wie zum Beispiel der Mauerfall, und vergleichen diese mit passenden Geschehen am Johannes- Kepler- Gymnasium.
Präsentiert werden die Ergebnisse des Projekts am Donnerstag bei Vorstellung in Form von Plakaten. „In den Plakaten werden Fehler eingearbeitet sein, und wer die Fehler findet, bekommt einen Preis.“ erklärte Güven Özdogan.
Die Schüler, sowie Herr Langnickel, einer der betreuenden Lehrer der Projektgruppe, würden das Projekt auf jeden Fall weiterempfehlen. Herr Langnickel erklärte dies so, dass es eine Übung sei, in kurzer Zeit etwas so komplexes auf die Beine zu stellen.
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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen:
JKG und Weltgeschehen - In der Zeit um 1973
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -
Wir schreiben das Jahr 1973, heißt es zumindest bei der Gruppe unter der Leitung von Herrn Langnickel. Diese erstellt Plakate zum Thema „JKG und Weltgeschehen im Jahre 1973“.

Fleißig bei der Arbeit: Auch das Recherchieren will gelernt sein.
Mittels Zeitung und diverser Medien erfahren die Schüler eindrucksvoll, wie das Schulleben zu dieser Zeit aussah. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Jahrgängen und die Arbeitsteilung in den Gruppen ermöglichten die Fertigstellung der „Plakatwand“.

Plakate über Plakate
Am kommenden Donnerstag werden die dort vorhandenen Informationen unter dem Motto „Hoch lebe das JKG!“ (Zitat: Baktasch I.) den Besuchern vermittelt.
Bild und Text:: Kenji Koch und Eduard Urbach
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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium:
Vorbereitung eines Kepler-Quiz'
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -

Die Klasse 7b bei der Arbeit
Ein besonderer Höhepunkt der Vorstellung am Donnerstag könnte das Projekt der 7b werden: Das "Kepler-Quiz". Die Klasse hat sich vorgenommen einen Haufen Fragen über Kepler und sein Leben zu entwickeln, die dann am Donnerstag interessierten Besuchern gestellt werden. Dabei will man sich dem beliebten "Wer wird Millionär- Modus bedienen, wenn auch die Kandidaten hier keine Million, aber immerhin sogenannte "Kepler-Schecks" gewinnen können. 
Doch keine Angst: Das Quiz ist nicht nur für "Kepler- Experten" geeignet, sondern auch für in diesem Gebiet (noch) ungebildete Laien. Extra dazu stellt die Klasse zahlreiche Infoposter her, die sich die Kandidaten dann vor der "Show" nach Belieben einprägen können. 

Zur Dekoration wird die "Quiz- Arena" außerdem mit einigen Kepler- Bildern ausgehängt. 
Die Rahmenbedingungen für Spaß und Spektakel sind also gegeben. Einzige Bedingung: Mutige Besucher, die keine Skrupel vor dem "Ritt auf dem heißen Stuhl" haben.
- von Daiel Schulz -
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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium:
Schulverschönerung findet Begeisterung
- von Christoph Froböse -
Garbsen, 30. Sep. 2008 - Ein weiteres Projekt ist die Schulverschönerung des Gymnasiums. Die Schüler um Frau Wessel und Herrn Hickmann beschäftigen sich mit mehreren Projekten gleichzeitig. Zum Einem gehört klasseninternes Streichen zum Plan, andererseits wird auch viel um die Schule herum verbessert:

Neubepflanzung des Hochbeetes
Mehrere Schülerinnen sind dabei, die Terrasse zu verschönern, indem sie z. B. das Unkraut zwischen den Steinen entfernen. „Eigentlich macht es Spaß in so einer Gruppe zusammenzuarbeiten und Erfolge zu sehen“, berichtet eine Zehntklässlerin, „aber leider regnet es heute“. 
Und so wurde auch das Hochbeet im Regen in Zusammenarbeit mit Frau Wessel neu bepflanzt. „Insgesamt macht es uns allen viel Spaß, nur das Heranschleppen der Pflanzen ist mühsam“, berichtet Joscha Ben Özbay, dem es sichtlich Spaß macht, etwas für Verschönerung der Schule beizutragen. 
Ein weiteres Highlight sind die Wandgestaltungen der Flure. In Zukunft werden berühmte Wissenschaftler die Wände zieren. Die Gymnasiasten zeichneten zunächst mit Hilfe eines Tageslichtprojektors Skizzen an die Wand und malten diese dann mit Farbe aus. Ein gelungende Idee findet unsere Redaktion!
Zuletzt gestaltet die Klasse 8bil ihren Klassenraum neu. Der, in die Jahre gekommene Klassenraum soll mit einem neuen Farbanstrich „wieder zu neuem Glanz gebracht werden“.

Alle Ergebnisse sollen am Donnerstag zu einer Präsentation für die Öffentlichkeit fertig sein.

Weitere Bilder findet ihr hier.
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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium:
Projektwoche - Projekt 1968
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -

Das Projekt „1968“ beschäftigt sich mit berühmten Personen aus dem Jahr 1968. Kleine Gruppen von drei Personen aus den Jahrgängen 11, 12 und 13 bereiten dafür ein Ratespiel vor und werden dieses am Donnerstag bei der Vorstellung aller Projekte, die ab 14 Uhr stattfindet, vorführen. Außerdem werden die Schüler des Projektes Fragebögen verteilen, mit denen man auch etwas gewinnen kann. Die Gruppen bestehen teilweise aus Personen aus allen drei Jahrgängen, öfter allerdings aus einem Jahrgang und die Zusammenarbeit untereinander funktioniert einwandfrei, was für solche Arbeiten von Vorteil ist.
Die Schüler des Projektes „1968“ finden es gut, dass sie sich selber dafür einsetzen können und nicht „einfach nur ein Plakat aufhängen“. Nicht nur aus diesem Grund würden sie das Projekt weiterempfehlen, sondern auch, weil es ihnen Spaß macht, da man viel Wissenswertes lernen kann.
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40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium:
Chemie-Projekt begeistert die Schüler
- von Christoph Froböse -
In der Projektwoche haben sich die Lehrer Herr Artelt, Mros und Deseke zusammengetan, um sich mit chemischen Showversuchen zu beschäftigen. Dabei heraus kam ein außergewöhnlich praxisorientiertes Projekt im Bereich der Chemie. 
„Die Schüler der Jahrgänge 12 und 13 haben sich in verschiedenen Arbeitsgruppen zusammengefunden um mehrere Showexperimente vorzubereiten“, berichtet Kai Frankenstein, der sich selbst mit zwei weiteren Schülern mit den Farben des Regenbogens beschäftigt. Dabei geht es um das Wechseln des PH-Wertes von Basen und Säuren. Als wir ihn fragten, ob ihm das Projekt gefalle, kam sofort von einem nebensitzenden Schüler der Satz „Kriegt ´nen Daumen“. Wir als Reporter bemerkten also ein reges Interesse an diesem Angebot, vor allem da diese Projekte fast nichts mit theoretischer Chemie zu tun haben.
Bei weiteren Versuchen zeigten uns die Arbeitsgruppen zum Beispiel eine Stichflamme, erzeugt durch Bärlappsporen oder „brennendes“ Eisenpulver.
Alles in allem wollen die Schüler am Donnerstag für die Präsentationen eine spektakuläre und spannende Chemieshow zeigen und dabei besonderst die Schüler aus unteren Jahrgängen begeistern.
Weitere Bilder findet ihr hier.
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Projektwoche am Jkg:
Projekte der 5. und 6. Klassen
- von Carolin & Vanessa  -

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Johannes-Kepler- Gymnasiums fand in der Schule eine Projektwoche statt. Während sich die Jahrgänge sechs bis 13 hauptsächlich mit der Geschichte des Gymnasiums und Johannes Kepler beschäftigten, wurde in den Klassen des fünften Jahrgangs Wert darauf gelegt, dass Gemeinschaftsgefühl und Verantwortungsbewusstsein innerhalb der Klassengemeinschaften zu stärken.

Die 5a von Frau Diekmann begann am Montag mit Vorschlägen der Kinder zum Thema Vertrauen, um diese am Dienstag in der Sporthalle praktisch umzusetzen. Neben einem Parcours, den die Kinder selbst entwarfen, standen auch Aerobicübungen auf dem Plan. "Besonders viel Spaß machen die Übungen in kleinen Gruppen", berichtete die 10-jährige Franziska. Auch den Jungs machte der praktische Teil wesentlich mehr Spaß, als der eher trockene Teil am Vortag. 

"Fit für das Schulleben" behandelte auch die 5d von Frau von der Ohe. Die Kinder gingen zusammen Einkaufen und schmierten eigenständig gesunde Pausenbrote in ihren Klassenräumen, während sie heute, zusammen mit der 5a, die Vertrauensübungen in der Sporthalle erprobten. 
Morgen stehen für die 23 Schüler noch Rückenübungen auf dem Plan. Auf diese Idee brachten die Lehrer besonders Eltern, die sich über die schweren Ranzen und dicken Bücher ihrer Kinder beschwerten. Die Schüler werden besprechen, wie sie ihren Ranzen am besten tragen, packen und worauf man bei einem guten Schulranzen achten sollte. Phillip (10) freute sich besonders über das gemeinsame Einkaufen, dass, wie Frau von der Ohe berichtete, nahezu zwei Stunden des Tages in Anspruch nahm. 

In der 5c von Frau Paulmann ging es besonders um das Zusammenführen der Klasse und das Umgehen miteinander. Auch sie passierten am Montag erfolgreich die Parcours und Vertrauensübungen. Am Dienstag besprachen die Kinder theoretisch was eine Gemeinschaft ausmacht und lernten sich in Spielen näher kennen. Ole, Aleksej und Ali gefielen besonders die Sportlichen Aktivitäten und das Aufbauen eines richtigen Klassenzusammenhalts, wie sie in der Pause berichteten. 
Herr Kesslings Klasse 6b erarbeitete in den Tagen der Projektwoche ein Theaterstück unter dem Titel "Keplers Zeitmaschine". Der selbsterfundene Sketch der Kinder behandelt die Schule der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Am Donnerstag wird "Keplers Zeitmaschine" von den Kindern im Gymnasium vorgestellt, für das sie mit selbstentworfenen Plakaten werben. Die 6c, unter der Aufsicht von Herrn Freitag, setzte sich mit dem Gebäude der Schule und dem Schulalltag auseinander. Die Jungen und Mädchen dokumentierten in Fotostrecken die Guten und Schlechten Seiten der Schule. Christian (11) gab einen kurzen Einblick. Besonders gefalle ihm der Fußballplatz und der Kiosk von Hausmeister Herr Komor.
Die Ergebnisse der Klassen werden am Donnerstag in den einzelnen Klassenräumen präsentiert.

 

Meinungen über die Projektwoche:
Meinungen über die Projektwoche des JKG
- von Schüler/innen des Johannes-Kepler-Gymnasiums -

Garbsen, 1.10.08 - Seit dem 29.09.2008 ist am Johannes- Kepler- Gymnasium die Projektwoche in vollem Gange. Doch was halten Lehrer, Schüler und Eltern von ihr? Wir haben einmal nachgefragt.

Tobias aus der neunten Klasse hatte keine Wahl: Die gesamte Klasse erstellt mit ihrem Klassenlehrer eine Fotorallye, logisch kann man es nicht allen Recht machen, wenn man einen Klassenverband betreuen muss. So gefällt ihm dieses Projekt nicht und die Arbeit ödet ihn an. Mit einer Wahlmöglichkeit wie in den oberen Klassenstufen hätte es ihm sicher mehr gefallen!

Andreas aus dem zwölften Jahrgang dagegen hatte mehr Glück bei der Wahl (auch wenn er sich eine größere Auswahl gewünscht hätte), er bekam seinen Erstwunsch „Die Schule in 80 Jahren“. Auch wenn das Thema kompliziert sei, finde er viel Gefallen daran: Die verschiedenen Jahrgänge arbeiten seiner Auffassung nach sehr gut zusammen, das Arbeitsklima findet er angenehm. Die Idee der Projektwoche sei gut, nur eins bemängelt Andreas: Für sein Projekt sind die drei Tage ein bisschen kurz bemessen, er hätte sich mehr Zeit gewünscht.

Nicht so viel Glück bei der Wahl hatte Simon aus dem elften Jahrgang; zwar war seiner Meinung nach ausreichend Auswahl da, in sein Wunschprojekt ist er jedoch nicht gekommen. Mit seinem jetzigen Projekt, dem JKG im Spiegel der Presse, könne er jedoch auch ganz gut leben, wiederwählen würde er es jedoch nicht.

Noch weniger Glück mit ihrem Projekt hatten Dina und Steffanie aus dem dreizehntem Jahrgang, erst fanden sie die Auswahl vor allem an naturwissenschaftlichen Themen eher mau und dann bekamen sie auch noch nur ihren Drittwunsch; das JKG in 80 Jahren. Gefallen haben sie an diesem Projekt trotzdem gefunden, es sei abwechslungsreich und  habe eine entspannte Atmosphäre, auch wenn die drei Tage Vorbereitungszeit eher zu knapp bemessen seien. 
Bemängelt wird auch der Zeitpunkt, mitten in der Klausurenphase sei die Projektwoche nicht optimal plaziert.

So sehen das auch Frau Detmers und Herr Lewik: In einem extrem kurzen Halbjahr (dieses endet in den Winterferien) mit Wanderwochen und Austauschkursen auch noch eine Projektwoche zu veranstalten, drückt natürlich schon auf den Zeitplan. Aber so wirklich Zeit hat man ja nie, gestehen sie auch ein. 
Die beiden leiten das Projekt „Kepler-Quiz“ der Klasse 7b, welches zuvor mit den Schülern ausgewählt worden war. So kommt es auch, dass diese sehr motiviert und selbstständig mitarbeiten, nach der morgendlichen Erstellung des Tagesplans müssen die Kleinen dank der guten Gesamtplanung des Projekts nur noch betreut werden, dabei helfen auch Eltern aus der Klasse, welche das Projekt sehr toll finden. 
Sowohl von Seite der Eltern als auch der Lehrer ist es eine neue Erfahrung, die Kinder so beim Arbeiten zu erleben, vor allem das Gruppenarbeitstraining wird dabei geschult.
Interessante Erfahrungen sammeln auch die Lehrer, nur lassen sich diese wahrscheinlich nicht wieder einbringen, schließlich habe man während des normalen Unterrichts nicht genügend Zeit für solche Projekte. 

Die Lehrerschaft scheint die Projektwoche sehr gut aufzufassen, jeder konnte relativ frei seine Projekte aussuchen, einzig Probleme bei der Versorgung mit Materialien habe es gegeben. 

Die Schüler dagegen nehmen die Projektwoche mit gemischten Gefühlen auf, stark abhängig vom jeweiligen Projekt: Man lernt dazu, es ist eine relativ entspannte Woche vor den Ferien und man kann sich mit der Schule identifizieren. Andererseits kostet die Woche Vorbereitungszeit für das Abitur und bringt teilweise langweilige Projekte mit sich.

- von Martin Schüler - 
Internetpräsenz des JKG

 



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