40 Jahre Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen:
Das Schulfest am Nachmittag
- von Franziska
Siebert -
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| Um 19 Uhr war die Mensa dann wieder richtig gefüllt. Lehrer/Innen
und ehemalige Lehrer/ innen, sowie Schüler/ innen, Eltern und Andere
warteten gespannt.
Das Orchester unter der Leitung von Frau Stoll (s.o.) spielte zum Empfang zwei Stücke von M.A. Charpentier und E.Elgar. Danach begrüßte der Schulleiter, Herr Dieter Schwandt, die Gäste und wünschte einen schönen Abend. |
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| Nun kam unser Bürgermeister, Herr Alexander Heuer, zu Wort. Er
erzählte, dass das 'Gymnasium Garbsen' früher immer mit Graffiti
besprüht war. Aus diesem Grund erhielt die Schule im Jahre 1993 ihre
Ellipsen. Diese waren von Kunstprofessor Siegfried Neuenhausen entworfen
worden. Die Schüler halfen den Entwurf an die Wände zu bringen.
- Die Schmierereien gehören seitdem weitgehend der Vergangenheit an.
"Der konstruktive, kreative Weg ist also oft die wirksamste Alternative.
Und diesen Weg hat das Johannes-Kepler-Gymnasium stets gewählt", so
unser Bürgermeister.
Besonders freue Herr Heuer sich über den Bau der Mensa, von dem das Gymnasium ja täglich profitiere. Die Oberstufe hat zur Zeit keinen Platz im Gebäude des Gymnasiums, deshalb soll die Bibliothek ausziehen. Der Bürgermeister versprach einen neuen guten Platz für die Bibliothek zu finden. In der Nähe des Rathauses. Als Vater einer schulpflichtigen Tochter habe er manchmal Angst, so Herr Heuer, dass die Probleme unserer Kinder nicht ausreichend Gehör finden.. So regte der Bürgermeister schließlich an, an der Schule einen "anonymen Meinungskasten" aufzustellen. "So würde die Hemmschwelle, Kritik offen auszusprechen wegfallen. Die Anregungen der Schüler könnten vielleicht dazu beitragen, das Arbeiten an dieser Schule noch weiter zu verbessern." |
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| Danach gab es ein wenig Aufschwung durch die Bläserklasse 8lmk. Diese spielten unter der Leitung von Frau Klüppel die Stücke Cabaret von Kander/ Sweeney und Medly- Pirates of the Caribbean von Badelt/ Brown. Dies wurde mit viel Applaus bedacht. | ||
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| Nun kam die Rede des ersten Schulleiters des Johannes- Kepler- Gymnasiums.
Herr Fritz Weise erzählte: Der Unterricht am JKG wurde am 28. August 1968 aufgenommen. Fünf Lehrer unterrichteten 133 Schüler/Innen in vier Klassen, diese wurden aus drei fünften und einer siebten Klasse gebildet. Kurz darauf folgte auch eine neunte Klasse, ein Jahr später gab es eine elfte Klasse. Doch erstmal mussten all diese Schüler in der Osterbergschule und der Realschule unterrichtet werden. Da der Platz fehlte, wurde im Schichtbetrieb unterrichtet: Montags, dienstags und mittwochs hatte das Gymnasium morgens Unterricht und am Donnerstag und Freitag nachmittags. Sonnabend teilten sich die Schulen die Räume. Nach 10 Jahren hatte das Gymnasium immer noch keinen Namen, aber fast 1200 Schüler, knapp 160 Schüler schafften ihr Abitur und verließen die Schule. Erst zum 20. Geburtstag, 1988, bekam das "Gymnasium Garbsen" einen Namen. Es standen viele Namen zur Auswahl, darunter auch Gustav Heinemann, doch man entschied sich für den Astronomen, Mathematiker und Philosophen Johannes Kepler… |
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| Nach dieser ausführlichen Rede beschrieb Herr Gerhard Krohne die
Schwerpunkte seiner Amtszeit als Schulleiter.
Er nannte drei Personen, die in dieser Zeit ans JKG kamen, "Glücksfälle" für unsere Schule: Frau Detloff, unsere Sekretärin, kam 1993 ans JKG. Dann folgte Herr Komor, unser Hausmeister und Kioskbetreiber, am 19.05.1997. Letztendlich kam dann auch Herr Hickmann, stellv. Schulleiter, am 31.10.2005. Ohne diese drei liebenswerte Menschen würde unsere Schule nicht so glänzen. Er erzählte auch über unsere Partnerschaftsschulen, Frankreich, Finnland, den Niederlanden, Polen, Ungarn und den USA. |
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| Der Schulchor trat nun unter der Leitung von Frau Wiese auf. Herr Keßling und Herr Machio unterstützen den Gesang mit einer Bass- und einer E-Gitarre. Ebenso begleiteten Enno Sievers (10.Klasse) und Christopher (Klasse 9a) die Lieder mit Klavier und Schlagzeug. Christopher sorgte mit seinem Schlagzeug für einen lauten Abend. Der Chor sang drei Lieder; ‘Dream a little dream‘, ‘What a wonderful world‘ und ‘Dont worry, be happy‘. | ||
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| Danach hielt der jetzige Schulleiter, Herr Dieter Schwandt, seine Rede. Er zeigte sich mit seiner neuen Schule sehr zufrieden. Aber er kündigte auch Veränderungen und Neuerungen an: Nach einer Diskussion und Standortbestimmung, ginge es vor allem um Qualitätssicherung. Auch sei das Umfeld der Schule, das insbesondere durch Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gekennzeichnet sei, stärker zu berücksichtigen. Weiterhin könne die Wahrnehmung der Schule, z.B. durch das Erstellen einer Infobroschüre, noch befördert werden. Und nicht zuletzt: Moderne Unterrichtsformen, die die Eigenaktivität der Schüler förderten, seien noch stärker zu etablieren. – Auch hierüber müsse man miteinander sprechen. | ||
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| Nun spielte uns Eduard Urbach aus dem 12. Jahrgang ein selbst komponiertes Klavierstück vor. Es drückte die Gefühle deutlich aus und wurde mit viel Begeisterung quittiert. | ||
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| Danach führte die Theater-AG u.a. einen JKG-Tanz auf. Die AG wird von Frau Hellwig geleitet. | ||
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| Nun war die Elternsprecherin Frau Gumgowski an der Reihe: Sie war vor mehr als 30 Jahren selbst Schülerin am "Gymnasium Garbsen", wie das JKG damals noch hieß… Was hat sich seither verändert? … | ||
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| Die Schulsprecherin Sarah Häuser sprach über den Ausstausch
in die vielen verschiedenen Länder. Sie habe dabei schon viele neue
Freunde gefunden.
Ihre Schulzeit sei schön und freudig gewesen und dies wünscht sie den anderen Schüler/ innen auch. |
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| Die Bläserklasse setzte mit dem Lied Final Countdown von Tempest/ Vinson den Schluss des Festaktes. Ein gelungener Abend. Aber es gab ja auch noch den Sektempfang. | ||
| Ich finde es war ein toller Tag, abwechslungsreich und lustig. Verhungert
oder Verdurstet ist man auch nicht.
Der Dank geht auch an die Eltern die mitgeholfen haben, gilt aber auch unserm Technik- Team (Andre Brinkop, Fabian Döring und Christoph Froböse). Es war ein tolles Fest! Franziska Siebert
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