Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen:
Feierlicher Abschied von den Abiturientinnen und Abiturienten 2008
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-  von André Brinkop -
Garbsen, 27.06.2008. In der neuen Aula des Schulzentrum I war die Bühne mit sehr vielen Pflanzen und „Palmen“ sommerlich geschmückt. Die Trennwände zum Mensabereich waren geöffnet und fast alle der Sitzplätze waren belegt. Wofür das alles? Für die Abiturentlassungsfeier 2008 des 13.Jahrgangs des Johannes- Kepler- Gymnasium Garbsen unter dem Motto „Miabi Vice“. Diese Entlassungsfeier war eine schöne Veranstaltung, an die sich die Abiturienten selbst in 20 Jahren mit einem Lächeln auf dem Gesicht erinnern werden!

Die Show begann mit einer düsteren, Spannung erzeugenden und mysteriösen Musik in kompletter Dunkelheit. Nach einer knappen Minute wurde dieses Thema von einem frohen, heiteren Miami Thema abgelöst und bei einer bunten Lichtershow zogen die Abiturienten ein, wobei von jedem Abiturienten ein Einschulungsfoto gezeigt wurde. 

Im Anschluss zeigten die Abiturienten sich mit ihrem Abisong „Wer hat mein Abitur versaut“ von ihrer kreativen Seite, indem sie die ganze Schuld ihres 'schlechten' Notendurchschnittes - der in Wahrheit übrigens überhaupt gar nicht schlecht war! -  auf die Lehrer schoben.
Daraufhin folgten verschiedene Reden und Vorträge
Zuerst von Herrn Dieter Schwandt, dem Schulleiter des JKGs, der die Abiturientinnen und Abiturienten herzlich zu ihren beachtlichen Leistungen beglückwünschte. 

Seinen - ob aller durchstandenen Aufregungen - mitfühlenden Dank richtete der Schulleiter an die Eltern, aber auch an die Kolleginnen und Kollegen des Johannes- Kepler- Gymnasiums, deren Arbeit er würdigte.

Elternrede
Für die Eltern sprach die stellvertretende Vorsitzende des Elternrats, Frau Gumgowski, die als 'Silberne' selbst vor 25 Jahren an dieser Schule ihr Abitur abgelegt hat.
(...)
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

 Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
(...)

Mit dem zitierten Ausschnitt aus dem 'Stufengedicht' von Hermann Hesse ließ sie auch jene Zeit ein wenig aufleben und gab damit den jungen Leuten mit auf den Weg, sich nur ja nicht zu voreilig zu etablieren.

 
Klaus Hickmann, der den scheidenden Abiturienten in wichtigen Jahren Schulleiter und sicher auch eine der wichtigen Bezugs- Personen dieser Schule war, faszinierte und erheiterte das Auditorium erneut mit einem Feuerwerk von Anekdoten, - nicht mehr nachprüfbaren - Zitaten, und Volksbräuchen, dass das Zwerchfell bebte: Reden als pure Freude.

.
Die Schülerrede:
Nach diesen erinnerungswürdigen Reden kamen die Abiturienten selber zum Zuge, indem Gleb Kleyman und Christina Salchow einen Vortrag hielten, in dem sie ihre schulische Laufbahn auf witzige Weise mit verschiedenen Vergleichen darstellten.
Die Lehrerrede:
An dieser Stelle folgte der Höhepunkt des Abends: die humor- und gehaltvolle Rede von Herrn Freitag die ganz bestimmt alle Anwesenden total begeisterte. Sie kann hier nachgelesen werden.
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