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Sechs Stadtsieger beim Garbsener Internationalen Vorlesewettbewerb vom JKG, zwei davon aus der 8lmk
Kepler-Chor fährt ans Steinhuder Meer
Whitehorse Theatre brachte ein Stück über Fremdenfeindlichkeit




Garbsen:
Kepler-Chor fährt ans Steinhuder Meer
- von Franziska Siebert -

Garbsen, 5.6.08 - Der Schulchor des Johannes-Kepler- Gymnasiums war vom 23.05.2008 bis zum 25.05.2008 auf Chorfahrt. Am Freitag hatten wir schulfrei. Wir fuhren zusammen mit unserer Chorleiterin Frau Wiese und Herrn Kietsch nach Mardorf in die Jugendherberge.

Da wir keinen Bus gebucht hatten, bildeten sich Fahrgemeinschaften. Als wir dort um 10 Uhr ankamen, gab es ein wildes Treiben, da der Chor aus allen Jahrgangsgenerationen besteht. Um 11 Uhr sangen wir uns ein, danach gab es Mittagessen. Jetzt sangen wir richtige Lieder und Kanons. Das hat Spaß gemacht. In unseren Pausen gingen wir Bechvolleyball oder 'Ball über die Schnur' spielen. Manche schaukelten auf dem Spielplatz oder gingen spazieren, jeder hatte die Möglichkeit etwas zu tun. Abends schauten wir und dann noch einen Film an. Um 22 Uhr sollten wir im Bett sein. 
Am Samstagmorgen hatten wir ein fruchtiges Frühstück, danach sangen wir wieder. Es gab die Möglichkeit vor dem Frühstück zu joggen, was manche auch taten. 
Das gemeinsame Singen stand den ganzen Tag im Vordergrund, manchmal legten wir kurze Atempausen ein und gingen auf den Spielplatz am Meer. 
 


Musik in allen Zimmern
Es hat allen Spaß gemacht und wir haben uns auch besser kennen gelernt. Abends hatten wir dann gegrillt, das war sehr schön, aber wir mussten natürlich um 22 Uhr auf unseren Zimmer sein. Kleine Jungs, die auch in der Jugendherberge waren, erklärten uns zu ihren offiziellen Stars. Das war sehr lustig, da sie auch mit Volleyball spielen wollten und an den Fenstern lauschten. 

Am Sonntag war leider unser Abreisetermin, aber wir hatten noch bis 13 Uhr Zeit. 

Manche gingen um 6 Uhr joggen, andere räumten die Zimmer. Die Eltern kamen nach dem Mittagessen und brachten uns wohlbehalten nach Hause.

Das beste der Chorfahrt war aber, dass Robin Weiland auch mit uns sang. Robin ist an unserer Schule und möchte auch gerne einen Chor leiten. Wir waren sozusagen ihre Versuchkanninchen. Frau Wiese war mit uns zufrieden. Das allerbeste Erlebnis war aber, dass wir ein uns liebgewonnenes Lied auf dem Weg am Meer Fußgängern vorgetragen haben. 


Wieder zu Hause
Uns hat die Chorfahrt sehr Spaß gemacht. Man kann es wiederholen, aber wir würden uns auch freuen ein paar mehr Mitglieder zu haben. Schnupperbesuche sind erlaubt: Jeden Donnerstag in der 8. und 9. Stunde!!!

Siehe auch...

... jkg.leine-blick.de/

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Englischunterricht am JKG Garbsen:
Whitehorse Theatre spielte ein Stück über Fremdenfeindlichkeit
- von Maikel Strug,  einem Schüler der LeineBlick-AG am JKG -

Es war wirklich ein beeindruckendes englisches Theaterstück dem die 8. und 9. Klassen am Freitag den 09.05.08 beiwohnen durften. Trotz einiger Lärmlastigen Störungen am Anfang konnte das Schauspiel rechtzeitig beginnen. Zu Anfang gab eine der Hauptpersonen eine kurze Einleitung in das Theaterstück und räumte gleich ein Problem vermutlicher Missverständnisse auf, indem er im Vorhinein erklärte das, dass Theaterstück eine große Problematik anspreche die harte Realität ist und das daher kein Gelächter angebracht sei.

Als das englische Theaterstück begann, erfuhr man das es eine Gang in der Gough Street gibt, die vorerst aus 2 Personen besteht. - Jedoch gibt es einen Jungen, der sehr gerne Mitglied werden möcht. Er bemüht sich seine Meinung der der anderen anzupassen um nicht ausgeschlossen zu werden, was einige Zeit auch gut geht, aber noch Probleme aufwerfen wird. 
Des Weiteren tritt Ravi auf, die aus dem Kosovo nach England (The Promised Land) geflohen ist, aber kein einziges Wort Englisch sprechen kann, bis auf die Frage „How do you do?“ 

- Dies erregt Missfallen bei dem einzigen weiblichen Gangmitglied: "We don`t like foreigners." Die schon gezeichnete Frau wird von dem älteren Gangmitglied gequält und beraubt, so dass jedes Zusammentreffen eskaliert... 

Die Verständlichkeit des Theaterstücks wurde durch Zwischenkommentare der geschädigten Person immer wieder gestärkt, so dass kaum Missverständnisse auftraten. Es wurden gute Szenen gezeigt, in denen viel Härte zum Ausdruck kam.

Schließlich wird die ständig gequälte Kosovarin, die von ihrem Schicksal erzählt, von zwei Mitgliedern der Gang akzeptiert. Sie helfen ihr und stellen sich gegen das vermeintlich stärkste Mitglied der Gang. Dieser Wortführer flippt aus und und verschwindet wutentbrannt.

Zum Ende des Schauspiels gab es dann einen riesigen Applaus für die sehr gute Schauspielerische Leistung, in der die Problematik der hohen Gewaltbereitschaft sehr gut vermittelt wurde. 
- Noch Tage danach haben wir untereinander über das gute Theaterstück geredet. Einhellig waren wir der Meinung, dass es seinen Eintritt wert war.

- von Maikel Strug -


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