Eva Herman - Wenig Mut zum
Denken bei Kerner, Schreinemakers und Berger
Da sind wir aber heute
mal alle wieder einer Meinung in den 'Leitmedien '
Aldi in Meyenfeld? - Nichts
überstürzen, sondern die Zukunft GESTALTEN!
Warum man auf neuen Passfotos
nicht lächeln darf und die Idee vom Bußgeldkonto
Sie haben leicht spotten!
Wann werden die Manager
die Stadt regieren?
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| Garbsen, 10.10.07 - Verstehen Sie den folgenden Gedankengang?
Die Nazis haben die damals noch vorhandene Wertschätzung der Mütter missbraucht und damit fragwürdig gemacht. Die Generation der '68-iger' Jahre haben - neben vielen anderen - auch diesen 'Wert' abgeschafft. Die Konsequenzen dieses Werteverfalls haben wir heute zu tragen: geringe Wertschätzung der Mütter, wenig Kinderfreundlichkeit, niedrige Geburtenrate, etc... Verstehen Sie diesen Gedankengang? - Sie müssen ihn nicht gutheißen,
ihm nicht zustimmen. Aber nachvollziehbar ist diese These doch - oder?
Wer nun aber glaubt, der Gedankengang sei gestern Abend auch in der
Talkshow 'angekommen', irrt. Es geht bei diesem öffentlichen Gerede
nicht um einen differenzierten Gedankenaustausch. Es geht den Beteiligten
ums eigene Überleben im Mediendschungel.
Und der gute Kerner glaubte fast bis zu Letzt, der Frau Herman eine Brücke bauen zu können: Nur wenn sie öffentlich abgeschworen hätte und zu Kreuze gekrochen wäre ("Ich habe etwas Falsches gesagt."), wäre ihr vielleicht eine Absolution erteilt worden. Der von den Medien heute so apostrophierte "Rausschmiss" der Herman war eine Niederlage für Kerner, für den Journalismus und für die Zivilcourage. Frau Herman blieb aufrecht: "Und sie bewegt sich doch!"... Anmerkung: In vergleichbarer ignoranter Situation war bei Beckmann vor längerer Zeit übrigens die im Irak entführte Susanne Osthoff. Ich selbst werde Querdenkern wie diese auch künftig meine Aufmerksamkeit schenken, denn ich weiß, dass es im Mediengeschäft nicht mehr um die 'Wahrheit', sondern vor allem die Geschwindigkeit und 'Effektivität' geht: Lieber eine falsche Nachricht vom Konkurrenten abschreiben und selbst auch verbreiten, als mühsam recherchieren. So gehen Meldungs-Lawinen puren Unsinns um die Welt - den wir auch noch glauben sollen. Ich selbst werde mich jedenfalls nun einmal etwas genauer mit den Thesen der Eva Hermann auseinandersetzen und habe eines ihrer Bücher bestellt. Die Rezension von
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| www.eva-herman.de |
| Interessant in diesem Zusammenhang auch:
www.fernsehkritik.tv (--> TV-Magazin --> Folge 6) |
| Garbsen, 10.10.07 - In den Online-Medien war das Fernseh- 'Gespräch'
des Herrn Kerner mit der Frau Herman heute erstes Thema. Die folgende Zusammenstellung
gleichlautender Kommentare in unseren 'großen' Tageszeitungen, bzw
deren Online- Ausgaben taucht gleich in mehreren Foren auf. Wir wollen
sie Ihnen nicht vorenthalten:
Da sind wir aber heute mal wieder einer Meinung in den "Leitmedien"!
Alle haben Kerners selbstverfasste Pressemitteilung mit Copy&Paste
zu einer eigenen Enthüllung verarbeitet.
Der 'Tagesspiegel' dichtet:
Die WELT zitiert ohne Anführungszeichen:
Der 'Spiegel' hat gewohnt recherchestark drei Ortsmarken hinzugefügt:
Die 'Süddeutsche' ist auch dabei:
Und alle haben dieses verräterische "würde" und die hübsche Zahlenabfolge "50 Minuten lang die 48-Jährige" stehenlassen, als wäre die deutsche Presse, nein, das passende Wort fällt uns nicht ein. Der "Spiegel" schreibt ja von "etwa 50 Minuten", die anderen, weniger tief bohrend, nehmen Kerners "fast". Quelle:
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| politplatschquatsch.blogspot.com/2007/10/hurra-hurra-eklat.html |
| Übrigens: Auch die HAZ vom 10.10. bringt die zitierte Passage... |
Kommentar zur Lokalpolitik:
Aldi in Meyenfeld? - Nichts überstürzen,
sondern die Zukunft GESTALTEN!
- von Wolfgang
Siebert -
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| Garbsen, 12.9.07 - Es ist kaum zu glauben: Vor nicht einmal 5 Jahren
haben wir vom Heimatbund in Meyenfeld bei jeder Gelegenheit darum gebeten
uns doch eine winzige Bäckereifiliale oder wenigstens einen Kiosk
zur "fußläufigen Nahversorgung" im Ort zu gönnen, d.h.
entsprechende Möglichkeiten in den Bebauungsplänen vorzusehen,
und nun steht Aldi vor der Tür!
Aber langsam: Unser Anliegen war immer einen Ortsmittelpunkt heraus
zu schärfen, neben der Nahversorgung ging es auch immer um Kommunikation
und Dorfgestaltung. Wenn ein Aldi nahe der B6 eine Filiale eröffnet
und diese dann 'zufällig' auch zu Meyenfeld gehört, kann von
einer überlegten Planung keine Rede sein.
Man stelle sich nun vor, zwei Märkte wollen von den Einwohnern
leben, die früher angeblich nicht für einen Markt ausgereicht
hätten. - So stark war das Bevölkerungswachstum nun auch wieder
nicht.
Die Alternative: Vorerst KEIN ALDI und an der B6 schon gar nicht. Meyenfeld
wächst und wird weiter wachsen. Meyenfeld ist der geographische Mittelpunkt
Garbsens und der einzige großräumige Bereich, in dem noch nennenswerte
Bebauung möglich ist.
- Aller dieser gestalterischen Möglichkeiten würden wir uns berauben, entstünde nun an der B6 ein Aldi-Markt. Bleibt zu hoffen, dass auch die CDU wenigstens im Ortsrat standhaft bleibt und gegen einen Supermarkt an der B6 stimmt - auch wenn die Familie ihres örtlichen Vorsitzenden durch die Aldi- Ansiedlung einen Vorteil hätte. |
Schäubles Schublade:
Warum man auf neuen Passfotos nicht lächeln darf
und die Idee vom Bußgeldkonto
- von Wolfgang
Siebert -
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| Garbsen, 14.4.07 - Fälschungssicher sollten unsere Ausweispapiere
gemacht werden - "so sicher wie ein 50-Euro-Schein!" - Das fanden wir alle
gut. Dafür nahmen wir es auch hin, auf unseren neuen Passfotos auch
den Kopf gerade zu halten und starr geradeaus in die Kamera zu schauen,
mit finsterer Mine sozusagen: "nicht Lächeln!", heißt die Devise...
"50-Euro-Scheine sind gar nicht fälschungssicher." - "Kein Wunder, da sind ja auch keine Fingerabdrücke drauf." - "Ach so, dann müssen auf die Ausweise noch die Fingerabdrücke?" - "Richtig erkannt! Sie sind ein braves Bürgerchen!" Und so ließen wir alle ganz brav Abdrücke von unseren Fingerchen nehmen und waren weit entfernt "nein" zu sagen oder gar Ungehorsam zu zeigen wie z.B. einst im Jahre 1906 die Inder unter Mahatma Gandhi in Südafrika... Wir sind ja zivilisiert und haben einen schlauen Innenminister, der so eine Kleinigkeit nach der anderen aus seiner Schublade zaubert: Wenn auch nicht jeder Bürger gleich ein Verbrecher sein muss, so ist ganz sicher erwiesen, das jeder Verbrecher ein Bürger ist. Also sicher ist sicher: Wir sollten die Bürger kontrollieren. - Und: Wo wir schon die vielen Bilder und Fingerabdrücke digital speichern und verschicken könnten.... - Ich bin doch nicht blöd, dann haben wir doch gleich eine Datei, in der auch garantiert 90% aller Verbrecher gespeichert sind - schlau was? Toller Fahndungserfolg.... Wissen Sie jetzt, warum Sie auf Ihrem Passfoto nicht lächeln dürfen? - Wirklich nicht? - Na stellen Sie sich doch einmal vor Sie haben einmal etwas angestellt und Ihr Fahndungsfoto hängt aus: Meinen Sie jemand würde glauben, dass Sie einer Fliege etwas zu Leide tun könnten, wenn Sie mit süßem Engelsgesicht gewinnend vom Fandungsposter in die Runde blicken? Nun wissen Sie Bescheid? - Das glauben auch nur Sie! Aus wohl informierter
Quelle liegen dem LeineBlick weitere Einblicke in Schäubles Schublade
vor:
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Leserbrief zu: Warum man auf Passfotos nicht lächeln darf:
Sie haben leicht spotten!
- von (Pressemeldung)
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| Interessengemeinschaft
Deutscher Bundes- und Landesinnenminister IGDBLIM Rosenheim, 15.04.2007
Ihre Glosse im Leine-Blick vom 14.4.07
Herr Siebert! Sie haben leicht spotten! Während wir uns tagein, tagaus mit aller Kraft darum bemühen, das deutsche Volk zu schützen, vor Gefahren, die uns durch den internationalen Terrorismus, aber auch durch immer aggressivere Kräfte in unserem Lande, haben Sie offensichtlich nichts Besseres zu tun, als dieses Engagement mit defätistischer Häme zu überziehen. Vielleicht haben Sie ja selbst Dreck am Stecken, sonst könnten Sie die von uns erwogenen Maßnahmen, die auch Ihrem Schutz dienen sollen, nicht auf derartig in den Schmutz ziehen. Versetzen Sie sich einmal in unsere Lage! Wir denken, um einen subversiven Schreiberling aus dem 19. Jahrhundert zu zitieren, stets „an Deutschland in der Nacht“, an all die Gefahren, die uns von innen und außen belauern und erwägen, wie wir diese durch die Nutzung erkennungsdienstlich gewonnenen Materials so weit als möglich in den Griff bekommen können. Was soll daran schlecht sein? Jeder gute Deutsche, der nichts zu verbergen hat, kann doch nur begeistert zustimmen, wenn wir Voraussetzungen dafür schaffen, problematische Individuen und Elemente bereits im Vorfeld zu erkennen und außer Gefecht zu setzen. Bis jetzt planen wir keine Einschränkungen der Pressefreiheit, aber wir haben unseren niedersächsischen Kollegen bereits gebeten, Ihre Internetzeitung durch die landeseigenen Verfassungsschutzorgane sorgfältig beobachten zu lassen. Unsere Anerkennung immerhin für Ihren Vorschlag mit dem Bußgeldkonto!
In Zusammenarbeit mit den Justizministern werden wir die Möglichkeit
einer Einrichtung eines solchen Instrumentes prüfen, erleichtert es
doch einen Überblick darüber, wer sich wann und wie oft schon
in den sogenannten „kleinen Dingen“ immer wieder vorschrifts- und gesetzwidrig
verhält und dafür zur Kasse gebeten werden muss. Wenn Sie weitere
kreative Vorschläge in dieser Richtung haben, lassen Sie uns das wissen.
Auf diese Weise könnten Sie dazu beitragen, Ihr bereits schwer belastetes
Aufmüpfigkeitskonto auszugleichen.
Otto Schäubstein
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Christian Wahnschaffe |
Kommentar zur Garbsener Kommunalpolitik:
Wann werden die Manager die Stadt regieren?
Garbsen darf sich das Heft des Handelns nicht aus der
Hand nehmen lassen!
- von Wolfgang
Siebert -
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| Garbsen, 10.3.07 - Offensichtlich hat in Garbsen kaum ein maßgeblicher
Politiker das Dossier "Innenstadt zu verkaufen" in der Wochenzeitung DIE
ZEIT gelesen, in der vor gut vier Monaten (26.10.2006) beschrieben wurde,
welche mittel- und längerfristigen Auswirkungen die Ansiedlung von
großen Einkaufszentren für Innenstädte haben. "Die Kommunalpolitik
gibt ihren Einfluss preis." - Dies das wichtigste Fazit der von Rainer
Frenkel angestellten Recherchen. "Bunte Langeweile" sei es, was die Shopping-
Zentren bestenfalls unter der Regie der Zentrums- Manager zu bieten hätten.
Auf die 'überdachten Innenstädte' habe Kommunalpolitik keinerlei
Einfluss mehr.
Können Sie sich vorstellen, was das bedeutet? - Nicht die Stadt
Garbsen bestimmt mit Richtlinien über die Ansiedlung von Läden
und Geschäften, sondern Marketing- Experten in Großbritannien
und Portugal.
- Dieser Gedanke sollte unser Handeln bestimmen und auch unsere seit
den Wahlen völlig außer Rand und Band geratenen 'Opposition'
(damit meine ich insbesondere CDU, FDP und Grüne) inne halten lassen.
Garbsen hatte als Stadt keinen leichten Start: Allein äußere Bedingungen wie Autobahn, Kanal und B6 erschweren eine Zentrumsbildung. Hinzu kommt ein mangelndes Augenmaß des Vorgängers Bürgermeister Wolfgang Galler: Ein in der Tat schönes, großes Rathaus steht nun mitten auf der Wiese und will Innenstadt und Stadtmitte werden. - Einer der Anlässe, Garbsens Zentrum weiter wandern zu lassen "wie Wüstensand". Was ist also zu tun? - Je mehr kleinkariertes Gezänk unsere Politiker in Atem hält, desto schneller und nachhaltiger werden sie sich selbst überflüssig machen. Es gilt also nach einer Lösung zu suchen, die Garbsen und ihren Bürgern zu Gute kommt und nicht dem Profil Einzelner. Die Richtung, in der Alexander Heuer agiert, stimmt: Wenn schon ein neues Einkaufzentrum am Rathaus, dann nicht auf Kosten des bisherigen - wenn auch mageren - Stadtzentrums. Denn sonst werden wir künftig gar kein Zentrum mehr haben. Die Vorstellung das bisherige EKZ und damit ein weiteres Mal den Stadtteil 'Auf der Horst' sich selbst zu überlassen, wird soziale Probleme nur verstärken - und diese werden dann auch vor neuen 'Mitten' nicht Halt machen. Der Glaube mit Sonae Sierra werde in Garbsen 'alles gut', ist Wunschdenken.
Ein Einkaufszentrum ist noch keine Innenstadt. - Es könnte aber dazu
beitragen, wenn wir Garbsener darauf achten, dass unsere Bürgermeister
das Heft des Handeln in der Hand behalten können: der jetzige wie
alle künftigen. Ein attraktives EKZ wäre die beste Voraussetzung
für ein Sonae Sierra- Zentrum, das sich dann 'anstrengen' muss. -
Die beste Voraussetzung für eine über die Autobahn hinweg wachsende
Innenstadt, die schließlich auch unser einsames schönes Rathaus
'wärmen' wird.
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| Da ein Großteil des Geländes am EKZ sich noch in städtischer
Hand befindet, sollte die Stadt das ganze Einkaufzentrum erwerben, es teilweise
abreißen und den Grund und Boden nach und nach an kleinere und mittlere
Geschäftsleute verkaufen, oder verpachten: Der neue Bebauungsplan
sähe viele kleine mehrstöckige Einheiten vor: Eine kleine Innenstadt
mit engen Gassen innen und LKW-Zufahrten sowie Parkplätzen außen:
Ein Einkaufsstädtchen zwischen 'Eichenpark' und 'Auf der Horst' zum
Bummeln und Leben an der frischen Luft - für Garbsen ein ungewohntes
Juwel - noch wäre es vielleicht möglich.
Übrigens: "In den USA schließt gerade ein Shopping-Center nach dem anderen" (DIE ZEIT) |
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Kommentare und Glossen 2008 |