Kurzspielfilm 'Felix' wird in Garbsen gedreht:
Andreas Utta thematisiert die Kommunikation - Szenen im JKG und an der Autobahn
- von Wolfgang Siebert -

Garbsen, 15.7.06 - Der 38-jährige Autor und Regisseur Andreas Utta, der vor 19 Jahren sein Abitur am 'Gymnasium Garbsen', dem heutigen Johannes- Kepler- Gymnasium, machte, kehrt mit seinen ersten Spielfilmen zu Ursprüngen in seiner Heimatstadt zurück. Viel dreht sich in dem Film um die Gebärdensprache, aber es geht um Kommunikation überhaupt...

Der 20-minütige Film spielt komplett in Garbsen und wurde kürzlich mit Mitteln der nordmedia Fonds GmbH - der Filmförderungsanstalt für Niedersachsen und Bremen - unterstützt.

Im Oktober wird die Geschichte um einen 12-jährigen Jungen, der im Internet ein gehörloses Mädchen kennen lernt, an verschiedenen Schauplätzen der Stadt verfilmt, darunter auch in den Räumlichkeiten des Johannes- Kepler- Gymnasiums.

Zusammen mit der Klassenlehrerin der künftigen 7lmk, Janka Blanckertz (links), und der langjährigen Theaterexpertin der Schule, Renate Drexler, wurde am vergangenen Montag eine mögliche Beteiligung der 7. Klasse mit dem 'literarisch- musisch- künstlerischen' Zweig (7lmk) besprochen.

Nach Abschluss der Dreharbeiten und Fertigstellung des Kurzfilms wird Andreas Utta an der Realisierung seines ersten Kinofilms arbeiten, worin die Stadt und ihre Schauplätze eine noch größere Rolle spielen werden.
 


Kurzinhalt des Films „Felix“
Der zwölfjährige Felix chattet im Internet mit der etwa gleichaltrigen Lena. Die beiden kennen sich offenbar seit einigen Wochen übers Netz und jetzt möchte sie ihn endlich persönlich treffen, zumal beide in Garbsen leben. Aber Felix ist das seltsamerweise gar nicht recht. Immer wieder erfindet er Ausreden, und Lena bekommt langsam das Gefühl, dass er sie gar nicht sehen will. 
Schließlich lässt sich Lena nicht länger hinhalten und so stimmt Felix einem Treffen zu. Felix hat dafür die Autobahn gewählt. Zu Lenas Erstaunen taucht er auf der anderen Seite der Fahrspur auf, zwischen ihnen der tosende Verkehr. So unterhalten sich die beiden über die Autobahn hinweg – in Gebärdensprache! 
Lena ist ein gehörloses Mädchen. Felix jedoch hat ihr die ganze Zeit vorgemacht, er sei ebenso taub wie sie! Für sie hat er fieberhaft die Gebärdensprache gelernt, damit er ihr gegenüber treten kann, ohne dass sie was merkt. Ein hoffnungsloses Unterfangen, wie sich schnell herausstellt...
Bericht von den Dreharbeiten
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