
| Genau um 1 Uhr Mitternacht brach am 25.August im Jahre 79 nach Chr.
der Vesuv aus.
Sein Rauch, Lava und Qualm waren 400 Grad C heiß und mit 100 Kilometern in der Stunde raste das flüssige Gestein auf eine kleine Stadt am Golf von Neapel zu: Herculaneum war dem Untergang geweiht. |
Menschliche Schicksale, unter Vulkanasche begraben: Dank neuer Techniken konnten die Forscher die Knochen der verschütteten Opfer „lesen“. (Foto: Luciano Pedicini, Neapel)
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| Es gab keine Rettung für die Menschen mehr. Alles wurde verschüttet.
Die Menschen erstickten bei der Hitze und mussten sehr schlimm sterben.
Viele der Leute waren Babys oder Kinder. Aber es waren auch sehr viele
Erwachsenen unter den Leichen. Es musste schrecklich gewesen sein, als
plötzlich die heiße und glühende Lava den Menschen
entgegen kam.
Der Vesuv zerstörte die Gegend von Neapel. Der Schutt war ungefähr 25m dick. |
(Foto: Luciano Pedicini, Neapel)
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| Plinius der Jüngere schrieb in einem
Brief an Tacitus:
Kaum hatten wir uns gesetzt, da wurde es
Nacht, aber nicht wie bei mondlosem, wolkenverhangenem Himmel, sondern
wie in einem geschlossenen Raum, wenn man das Licht gelöscht hat.
Man hörte Frauen heulen, Kinder jammern, Männer schreien.
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Sinnliche Kunst als Wandmalerei, als Statue oder auf einem Trinkbecher: In Herculaneum stießen die Archäologen auf einen Reichtum erotischer Kunstwerke. (Foto: Luciano Pedicini, Neapel)
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| In Herculaneum stand die größte und luxuriöseste. Privatvilla der römischen Welt, die jemals ausgegraben wurde. Sie ist von Lucius Calpurnius Piso, dem Schwiegervater Julius Caesars erbaut worden und Fundort vor allem der weltweit einzigen erhaltenen römischen Bibliothek, aber auch vieler Skulpturen und anderer Kunstschätze - alles konserviert unter einer dicken Lavaschicht... |
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Die Ausstellung, die einen kleinen Teil der Funde zeigt und andererseits durch Filme und Animationen auch den Vulkanausbruch näher zu bringen versucht, ist bis April 2006 in Deutschland zu sehen: 21. Mai - 14. August im Westfälischen Römermuseum in Haltern (Westfalen-Lippe) September bis Dezember 2005 im Pergamon-Museum Berlin Januar - April 2006: Focke-Museum Bremen
Sehr informativ ist auch die Internet-Site zur Ausstellung. |