Johannes-Kepler-Gymnasium im März/April 2005



Inhalt:
Bläsertreffen in Lehrte: Kein teuflisches Geplerr und Geleyer
Grundstein für Neubau 'Aula-Mensa-Freizeit' im Schulzentrum I gelegt
Besuch bei der EKD: Schülerinnen aus der Klasse 5c am JKG berichten vom Girlsday
Girlsday: Schülerin des JKG bei LPKF
Aus dem Englischunterricht: Banditen...

Überblick über alle JKG-Nachrichten



 
 


Bläserklassen musizierten gemeinsam:
Kein teuflisches Geplerr und Geleyer
 - Bilder von Hartmut Michael, Gymnasium Lehrte -
- Text von Klaus Hickmann, Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen -

Garbsen, im April 2005 -  Im Jahre 2004 trafen sich drei Musik- und komischerweise auch Englischlehrerinnen, die alle Leiterinnen einer Bläserklasse sind, auf einer Fortbildungsveranstaltung: Frau Ane Kristin Holmer vom Gymnasium Lehrte, Frau Claudia Rickermann vom Hindenburg- Gymnasium in Nienburg und Frau Ursula Klüppel vom Johannes- Kepler- Gymnasium in Garbsen.
Es wurde die Idee geboren, sich gegenseitig zu besuchen und gemeinsam zu musizieren. Am 14. März 2005 fand die Auftaktveranstaltung im Lehrter Gymnasium statt. 120 Schüler und Schülerinnen bliesen kräftig in die Flöten, Klarinetten, Saxofone, Euphonien, Trompeten, Posaunen, Hörner, Tuben und hauten kräftig auf Schlagzeug, Pauken und Percussioninstrumente. Sie begannen mit “School Spirit” aus den “Essential Elements“. Es folgten Auszüge aus Elgars “Pomp und Circumstance” sowie der 1. Satz aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. 
Im Vordergrund Lehrter Schülerinnen und Schüler der 8.Klasse

120 Schüler und Schülerinnen, die erst vor anderthalb Jahren bzw. einem halben Jahr mit dem Musizieren begonnen hatten, faszinierten die Zuschauer von der ersten Minute an. Die Konzentration auf die Dirigentin, um ja nicht den Einsatz zu verpassen, war allen Akteuren deutlich anzusehen. Sie alle wollten ihr Bestes geben, und es gelang ihnen auch. Die Spielfreude und das Können aller Mitwirkenden überzeugte das Publikum, das staunend das musikalische Treiben verfolgte. 


Ane Kristin Holmer vom Gymnasium Lehrte mit mit den Bläserinnen und Bläsern aus Klasse 7

Nach dem gemeinsamen Beginn zeigten die einzelnen Klassen, was in ihnen steckte. Das Lehrter Gymnasium machte den Anfang. Eine 8. Klasse mit 30 Mitwirkenden sowie eine 7. Klasse mit sage und schreibe sogar 32 Musikanten zeigten gekonnt und beeindruckend ihr Repertoire.
Claudia Rickermann mit den Musikerinnen undcMusikern aus Nienburg

Danach folgte die Vertretung des Hindenburg- Gymnasiums aus Nienburg mit einer 17 Köpfe zählenden 8. Klasse und zwei Gruppen des 7. Jahrgangs mit insgesamt 40 Jungen und Mädchen, die die Zuschauer nicht minder entzückten.

Ursula Klüppel mit der 8lmk des Johannes-Kepler-Gymnasiums Garbsen

Dann kam der Auftritt der 8lmk des Johannes-Kepler-Gymnasiums unter Leitung ihrer Dirigentin und Klassenlehrerin Frau Ursula Klüppel. Die Musikanten nahmen Platz und richteten ihre Blicke auf ihre Leiterin. Vielleicht war doch manch eine/r nervös und ein wenig unsicher. Vielleicht ging dem einen oder der anderen das Stoßgebet durch den Kopf, das vor 1500 Jahren die Schutzbefohlenen der Heiligen Ursula in Köln gen Himmel schickten: 

Sanct Ursula, ach steh uns bei,
du unser Schutz und Schirmfrau sei!
Breit aus, breit aus, den Mantel dein:
all wollen wir darunter sein.
Mit deinem Mantel uns bedeck,
uns allesamt darunter steck.

Einer der Mitwirkenden, der Drummer Marvin Macke, stellte das Programm der 8lmk vor. Seine mit trockenem Witz und schwer zu kopierendem Humor vorgetragenen Ausführungen ließen bei allen Beteiligten die Nervosität im Nu verfliegen und beim Publikum spontane Heiterkeit ausbrechen. 

Fünf Stücke spielte die 8lmk; eines mitreißender als das andere: Die Filmmusik “Baby Elephant Walk”, “I’m a Believer, Japanese Festival Dance, Pirates of the Caribbean” (wirklich grandios gespielt!!) und “Final Countdown”. Ein fantastischer Abend ging zu Ende und wurde zu Recht vom Publikum mit lang anhaltendem, donnerndem Applaus gewürdigt. 

Und einen Tag später wiederholte sich dieses Ereignis in Nienburg – am dortigen Hindenburg- Gymnasium. 10 Elterntaxis und eine japanische Reisschüssel fuhren die Akteure des JKG nach Nienburg. Herr Häusler, Referendar für Musik und Erdkunde an unserer ehrwürdigen Anstalt in Garbsen, transportierte in seinem Wagen an beiden Tagen nicht nur mit traumwandlerischer Sicherheit die Instrumente an den jeweiligen Zielort, sondern verstärkte als Klarinettist auch noch den Klangkörper der keplerischen Bläserklasse. 

Sowohl in Lehrte als auch in Nienburg wurden wir Keplerianer mit überwältigender Gastfreundschaft empfangen. Die Eltern hatten ein großartiges Büffet aufgebaut, so dass sich alle Mitwirkenden so stärken konnten, dass ihnen nachher nicht die Puste ausging. Das war gut; noch besser war, wie diszipliniert und fröhlich die beteiligten Musiker zu Werke gingen; aber am besten war die wechselseitige, neidlose Anerkennung der Leistung der anderen sowie die allgegenwärtige Hilfsbereitschaft. 

Für mich persönlich waren diese beiden Abende – und ich scheue mich nicht, dieses Wort zu verwenden – beglückend! Was dort geboten wurde, hätte auch der große Johann Sebastian Bach nicht als “teuflisches Geplerr und Geleyer” abgetan, sondern als “zulässige Ergötzung des Gemüths” gewürdigt.


Drumheiten der Redaktion (Sb)

 


Garbsen:
Grundstein für Neubau 'Aula-Mensa-Freizeit' im Schulzentrum I gelegt
- von Stadt Garbsen -

Stadtschülersprecherin und Schülerin des JKG Sarah Petrak mit Bürgermeister Wolfgang Galler bei der Grundsteinlegung

Garbsen, 27.4.2005 - Gemeinsam mit Vertretern aus Rat, Verwaltung und Schulen legte Bürgermeister Wolfgang Galler gestern den Grundstein für den neuen Aula- Mensa- Freizeitbereich des Schulzentrums I . „Mit dem Neubau wird ein Traum Realität, er wird ein Schmuckstück für unsere Stadt.“, sagte Bürgermeister Wolfgang Galler und hob ausdrücklich die erfolgreiche Arbeit aller Beteiligten hervor – von der raschen Beantragung der Mittel bis zur Architektur. „Im Sommer 2006 soll das Gebäude fertiggestellt sein.“, kündigte Galler an.

Der positive Bescheid der Bezirksregierung hatte im August 2004 für große Freude bei der Stadtverwaltung gesorgt: Die Stadt Garbsen erhält vom Land Niedersachsen Bundesmittel in Höhe von 3,42 Millionen Euro für den kombinierten Aula- Mensa- Freizeitbereich auf dem städtischen Grundstück östlich des Johannes- Kepler- Gymnasiums.

Der Neubau stellt eine erhebliche Aufwertung des qualifizierten Angebotes für die rund 1.900 Schüler des Schulzentrums I dar, denn die Schulen waren ursprünglich nicht als Ganztagsschulen konzipiert. Mit den Fördermitteln wird nun ein multifunktionaler Bereich errichtet, der sowohl den Aula/ Mensa- als auch den Freizeitbereich umfasst.

Die Aula bietet Sitzmöglichkeiten für 300 Personen, der Mensabereich verfügt über 200 Sitzplätze. Durch mobile Trennwände sind gleichzeitig verschiedene Veranstaltungen möglich wie Vorführungen in der Aula und paralleler Mensabetrieb. Zusätzliche Gruppenräume im Obergeschoss bieten Platz für Sport, Spiel, Schulsozialarbeit, helfende Angebote, erweitertes Lernen und Kommunikation.


Architekt Jürgen Menzel und Gerald Hilker, Leiter der städtischen Hochbauabteilung
Als Schulträger hatte die Stadt Garbsen den Bewilligungsantrag Ende Januar 2004 gestellt. Die Fördergelder werden durch das Investitionsprogramm 'Zukunft Bildung und Betreuung' 2003 - 2007 gewährt; das Programm unterstützt den Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen und die qualifizierte Ganztagsbetreuung.
Zur Realisierung des Neubaus am Schulzentrum I sind durch die Fördergelder 90 Prozent der Gesamtkosten von 3,8 Millionen Euro abgedeckt.


Besuch bei der EKD:
Schülerinnen aus der Klasse 5c am JKG berichten vom Girlsday

Imke, Mona und Anna besuchten das Kirchenamt der EKD
in der Herrenhäuser Straße in Hannover

 Bericht von Imke Rautmann:
Wollt  ihr wissen wie's war?
Hallo ich bin’s, Imke! Ich wollte euch nur erzählen wo ich am „GIRLS DAY“ war. Ich war in der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland). Wie es war wollt ihr noch wissen? Dann lest weiter.


In der Presseabteilung der EKD

Um ca. 8:30 Uhr fand eine Begrüßung in der Kapelle vom Haus statt. Anschließend erklärte Frau Sprung (die Leiterin des Tages) den Ablauf. 
Zunächst sollte jedes Kind mit einer Stecknadel seinen Herkunftsort auf einem Stadtplan anstecken. Danach stellten sich alle Mitwirkenden vor. Als nächstes wurden die 25 Kinder in 4 Gruppen aufgeteilt (bzw. durfte sich jeder aussuchen wo es hinging). Man konnte zwischen den Abteilungen PC, Post, EFAS und Presse wählen. Ich entschied mich für Presse & EFAS. Die Frau, die meiner Gruppe und mir die Pressestelle vorgestellt hat, hieß Frau Fauzi. Sie hat uns Mitarbeiter vorgestellt die die Internetseite pflegen. Im Internet auf der Seite der EKD (www.EKD.de) gibt es auch Spiele. Zum Schluss durfte die ganze Gruppe einen Bericht für die Fernsehseite schreiben.
Nun gab es eine 15 Minuten Pause in der Kantine. 
Nach der Pause bin ich zu EFAS gegangen. EFAS bedeutet: Evangelische Fachstelle für Arbeitssicherheit. 
Dort haben wir die Lautstärke & das Licht gemessen. In einem Klassenraum sollte mindestens 500 Lux Helligkeit sein. Als nächstes haben sich alle Kinder wieder in der Kapelle versammelt. Frau Sprung forderte alle Kinder auf ihre Meinung zum Tag abzugeben.
Anna und Mona bei der Beobachtung eines Gerätes
Ich fand den Tag in der EKD sehr spannend, schön, informativ aber auch anstrengend. Zu allerletzt gab es noch Mittagessen in der Kantine. Hm.
 
Imke Rautmann, Klasse 5c, JKG Garbsen
Der 'Girlsday', bei dem, so die ursprüngliche Idee, Mädchen einmal mit 'Papa auf dieArbeit gehen' und so genannte 'typische Männerberufe' kennenlernen sollen, war schon in diesem Jahr nicht allein den Mädchen vorbehalten: künftig wird es einen 'Zukunftstag' für Mädchen und Jungen geben...
 
 Der Bericht von Mona und Anna:
Die EKD (Evangelisches Kirchenamt Deutschland) 
Als erstes wurden wir in der Kapelle begrüßt.Wir haben einige Spiele gespielt, damit wir uns besser kennen lernen.Danach haben sich vier Mitarbeiter vorgestellt und über ihre Arbeit hier in der EKD erzählt.Man durfte sich zwei verschiedene Arbeitsstellen aussuchen. Die Gruppe von der PC-Stelle durfte einen Computer auseinander bauen und seine Einzelteile näher ansehen.Danach bauten sie ihn wieder zusammen. Bei der Presse wurde man erstmal durch mehrere Büros geführt, danach durfte man einen eigenen Videotext schreiben (Der natürlich nicht ins Fernsehen kam). Das war eine Übung auf einem festgelegten Platz zu schreiben. Die Leute von der EFAS (Evangelische Fachstelle für Arbeitssicherheit ) haben uns als erstes gezeigt was sie alles bei ihrem Beruf machen müssen.  Zum Beispiel müssen sie darauf achten, dass nach Arbeitsschluss alle elektrischen Geräte ausgeschaltet sind oder dass der Stecker aus der Steckdose gezogen wurde. Daraufhin hat man eine Computer-CD gespielt wo man Dinge suchen musste die Gefahren verbergen.Die CD hat man am Schluss mitgekriegt. Beim Versand wurde man zunächst herumgeführt,um den Kindern zu zeigen was man beim Versand alles zu tun hat,zum Schluss durfte man sogar ein Paket auspacken. 
Zum Mittagessen gab es als Hauptgang Kroketten und Fleisch mit Pilzsoße. Am Schluss trafen sich alle wieder in der Kapelle,dort sagten alle was ihnen gut gefallen hat und was man im nächsten Jahr verbessern könnte.Dann durften wir gehen. 

 

Der Glockenturm in der EKD

nach oben

Girlsday:
Schülerin des JKG bei LPKF
- von Lea Kohnen, Klasse 5c -
Für den Girls-Day am 28. April 2005 hatte Frau Monden von der LPKF, Laser & Electronics AG, ein tolles Programm zusammengestellt. Es konnten 20 Kinder daran teilnehmen. 

Angefangen hat es mit einer Vorstellungsrunde. 2 Mädchen und der einzige Junge kamen zu spät. Danach wurde ein Vortrag gehalten. Die LPKF wurde 1976 gegründet. Sie hat 220 Mitarbeiter, von denen die Hälfte in Garbsen arbeitet. Die andere Hälfte arbeitet bei der Tochterfirma in den USA. 
Die AG stellt Leiterplatten her. Leiterplatten sagen z.B. Telefonen, was sie machen sollen, wenn man eine Telefonnummer wählt. Alle Elektrogeräte haben Leiterplatten. Doch warum sind Handys jetzt so klein? In ihnen können doch keine Leiterplatten sein. Es wurde der Trick erfunden, dass man die Teile der Leiterplatten auch an der Hülle des Handys befestigen kann.

Danach war ein Rundgang durch die Firma an der Reihe. In jeder Abteilung erklärte ein Auszubildender, was dort getan wird.

Nach dem Essen wurden eigene Leiterplatten gebaut. Als erstes haben wir eine ekelhafte Paste auf die Stellen geschmiert, wo die Teile auf die Platten geklebt wurden. Bei dem Auflegen der Teile haben uns die Auszubildenden geholfen. Danach kamen die Platte in den Ofen. Bei einer Teilnehmerin ist ein Teil explodiert. Als die Platten abgekühlt waren, konnten wir die Drähte anlöten. Das hat viel Spaß gemacht. Ria Monden hat von unseren fertigen Leiterplatten Fotos geschossen.

Die anschließende Frage- und Antwort-Runde war der letzte Punkt im Programm. Hier wurde gefragt, was LPKF bedeutet. Frau Monden hat gesagt, dass LPKF "Leiterplatten, Kopier, Fräsen" heißt. Heute arbeiten sie auch mit Laser. In einer Maschine kommt ein Laserstrahl durch ein Rohr, dann schießt er mit Hilfe eines Spiegels um die Ecke und stanzt Löcher in Stahlplatten. Unter der Maschine steht ein Steintisch, damit nichts verrutscht. 

Als endgültiger Abschluss des Tages wurden noch die Ausbildungsplätze vorgestellt. In der LPKF kommen nicht nur die Mechatroniker (eine Mischung aus Mechaniker und Elektriker), sondern auch die EDV und die kaufmännischen Auszubildenden in die Elektrik- und Mechanikabteilungen. Bei LPKF kommen alle in alle Abteilungen.

Der Tag bei LPKF war schön, aber auch anstrengend. Es dauerte von 9.30 bis 15.00 Uhr.

Mehr über LPKF
nach oben

Banditen im JKG:
Aus dem Englischunterricht in der 5e bei Herrn Hickmann
- von Franziska & Maria Siebert -
Die Banditen Joeanne und Pat sind brutal. Mrs. Cable sitzt in ihrer Wohnung und ist die reichste Frau der City. Vor ihrer Haustür spielen sich seltsame Dinge ab. 
Eine Kiste wird ausgeladen, noch weiß sie nicht was sie erwartet...
Vergeblich schickt sie ihre Diener Sam und Georgina zu den Fremden...
Alle Teilnehmer sprechen Englisch.

Die arme Mrs. Cable
Wann die Vorführung stattfindet, sagen wir rechtzeitig weiter.

Die Beteiligten:
Mrs. Cable (Melanie)
Pat (Patrick)
Joeanne (Lisann)
Sam (Daniel)
Georgina (Maria)
Erzähler: Valeria Lebedeva

Fotografin: Franziska Siebert.
nach oben


www.LeineBlick.de