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Leben sie noch oder erben wir schon? (3/3):
Schülerinnen und Schüler der Theaterklasse am JKG liefern überzeugendes Gesellenstück ab
-  von Wolfgang Siebert  -

 

Manni von Struwskowos muss sterben: Die Verschwörer fürchten, dass er ihre Mordpläne kennt und erschlagen ihn  gemeinschaftlich mit einem gewaltigen Kerzenständer.


 

Polizist Hugo Taschenbuch freut sich, den gesuchten Ausbrecher gefunden zu haben. Eine Verwunderung über seinen Tod kommt kaum auf, denn kurz darauf erwacht Sibylle aus ihrem Allergie-Schock und ...

...betritt die Bildfläche.

Chantal und Lord von Meier haben beschlossen nach Haiti auszuwandern, wo Chantal Eigentum besitzt. Das Erbe wird zurück gelassen und unter der anwesenden Verwandtschaft verteilt.
Hugo Taschenbuch hat den Auftrag erhalten, den 'letzten Willen' des Lords zu verlesen. 
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Die Enttäuschung über das meist wertlose Erbe ist bisweilen umwerfend.
Einzig Karl-Heinz Schulze wird Besitzer eines noch nicht schuldenbelasteten Weinkellers.
Die Schülerinnen und Schüler haben mit dieser Inszenierung durchaus anerkennswerte handwerkliche Arbeit geleistet und ohne billigen Klamauk einzusetzen ein  'Gesellenstück' abgeliefert, das den Zuschauerinnen und Zuschauern so manches Lachen entlockte und einen unterhaltsamen Abend bescherte. 
Nette Geste:
Als Anerkenung für die geleistete Arbeit erhalten die Mitwirkenden eine Rose von ihrer Lehrerin Renate Drexler (im Bild ganz links)

Das Bühnenbild wurde übrigens gestaltet von:
Angelika Gieron
Jennifer Muschallek
Sarah-Kim Pellmann
Christina Salchow
Paula von Haaren
Tontechnik:
Jessica Herrlein
Sinja Korpack

Anmerkung zum Schluss: 
Wer, wie eine Garbsener Lokalzeitung in ihrer 'Kultur'- Ecke all die hier beschriebenen Leistungen (inklusive der in diesem Artikel nachgewiesenen ästhetischen Momente wie Szenengestaltung und Bühnenbild) der Darsteller/innen  verschweigt  und öffentlich behauptet, das Stück sei falsch interpretiert, stellt eine offenbar eigene, wohl etwas abgehobene Regie-Idee in unzulässiger Weise in den Mittelpunkt.
Dabei verdirbt das vernichtende Resümee der Jung- Reporterin ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern, die wirklich ein großes Stück Arbeit in diese Inszenierung gesteckt haben, (und auch deren Eltern) leider ganz unverdient die Laune, denn alle Charaktere waren in Wahrheit gut dargestellt. Wer daran noch etwas zu monieren hat, hat offensichtlich die Lebenserfahrung 16- bis 17-Jähriger schon völlig aus den Augen verloren. Die Verdorbenheit eines sich als Macho aufführenden zwielichtigen Barbesitzers ist einem Garbsener Schüler der 10. Klasse glücklicher Weise ebenso fremd wie der geforderte 'widerliche' Charakter 'der' Dirk. Hier einzufordern: entweder eine authentische (?) Darstellung abzuliefern, oder sich gar nicht erst an das  (eigentlich noch tiefsinnigere?) Stück 'heranzuwagen', kann nur Kopfschütteln auslösen. -  Aber: Auch Reporter fallen nicht als Meister vom Himmel. Drum sollten sich weder die Schülerinnen und Schüler noch deren Eltern oder  Frau Drexler graue Haare wachsen lassen, sondern ihrer jungen 'Kritikerin' auch künftig mit wohlwollender Nachsicht und - natürlich - gebührendem Respekt begegnen.
Wolfgang Siebert
Weitere Berichte über das JKG Garbsen finden Sie unter
jkg.leine-blick.de


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