— Reformationstag —

Der Reformationstag geht auf Martin Luther zurück. Dieser bestritt die herrschende Ansicht, dass eine Erlösung von Sünden durch den Kauf eines Ablass-Briefes, also durch Geld, möglich sei. Die Erlösung von der Sünde sei durch den Tod Christi am Kreuz vollzogen. Hierzu, so die Überlieferung, hat der Mönch und Theologie-Professor Martin Luther (10.11.1483 – 18.2.1546) am Abend vor Allerheiligen (1.Nov.) im Jahre 1517  95 Thesen  in Lateinisch zu Ablass und Buße an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen. Dies leitete die Reformation der römisch katholischen Kirche ein und führte zur Ab- und Aufspaltung in mehrere christliche Konfessionen, insbesondere der evangelischen.

Der Reformationstag ist ein gesetzlicher Feiertag in folgenden Bundesländern:

  • Brandenburg,
  • Bremen,
  • Hamburg
  • Mecklenburg-Vorpommern,
  • Niedersachsen,
  • Sachsen,
  • Sachsen-Anhalt,
  • Schleswig-Holstein,
  • Thüringen.

Lediglich im Jahr 2017 war der Reformationstag in ganz Deutschland gesetzlicher Feiertag.

 

Stand: 2019