
Garbsen, im März 2004 – Am Rosenmontag unternahm die
Klasse 5c der Orientierungsstufe Nikolaus Kopernikus einen Ausflug zum
Universum® Science Center Bremen. Hier der Bericht nach
einem Aufsatz von André Brinkop.
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| Im Universum Bremen kann man Austellungen zu den drei folgenden
Themen besichtigen: Mensch, Erde und Kosmos.
Ich stelle das Thema Erde vor. Hier macht man einen Weg vom Erdinneren bis hinauf in die Atmosphäre. Selbst die Tiefsee wind nicht ausgelassen.
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| Anfangs geht es um die Entstehung und die Form der Erde. Durch schnelles
Drehen am einer Kurbel erkennt man, wie die Erde ihre etwas abgeplattete
Kugelform erhält. So 'weich' ist die Erde!
Nun kommt man zum Erdschichtenpuzzle. Das ist ein Puzzle, in dem man die vier Schichten der Erde zusammensetzen muss. Dann geht es um das Magnetfeld der Erde:
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| In einen kleinen Raum darf man mit einer großen Eisenkugel und Eisenpulver experimentieren. Danach geht es eine Treppe hoch. | ||
Unterwegs finden sich veränderbare Darstellungen zu Lavaströmen, wie sie sich im Erdinneren beim Aufstieg an die Erdoberfläche bilden. |
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Im oberen Stockwerte gibt es einen Messstand, der die Entfernung
(in Millimeter) zwischen Bremen und New York anzeigt. Durch die Verschiebung
der Kontinentalplatten wird die Entfernung immer größer.
Hier beträgt die Entfernung 'genau' 6.114,521.371.205.952 km oder 6.114.521.371,205.952 Millimeter. |
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Hier sindes 'schon' 6.114.521.371,206.001 Millimeter. |
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| In den wenigen Minuten, die wir da waren, waren es also 0,000.049
Millimeter mehr, also etwa 50 Millionstel Millimeter.
Daneben gibt es das Erdbebensofa. Da kann man sich hineinsetzen und ein Programm auswählen. Dann hört man eine Radiomeldung, doch plötzlich wird das Programm durch ein Erdbeben unterbrochen, das man auf dem wackelnden Sofa erleben kann. Am Ende des Erdbebens empfängt man das Programm wieder und man kann wieder aufstehen. |
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Im Schlammbecken beobachtet man, wie das Wasser Land abträgt... Daneben ist ein Kühlraum, in dem man hineingehen kann und an einer gefrorenen Metallwand mit dem Finger etwas einritzen kann. Danach kann man in einem U-Boot eine Unterwasserreise machen. Dort sieht man auf einem Bildschirm die Tiefe, den Druck und den Salzgehalt des Wasser, das das Boot umgibt. Auf einem anderen Bildschirm sieht man was draußen passiert und wiederum auf einem anderen Bildschirm sieht man das Lexikon.
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Mit dem Leben, d.h. mit einem lebenden Fossil, dem Schlammspringer,
endet die Expedition 'Erde'.
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| Auch die beiden übrigen Themenbereiche haben sehr interessante
Exponate zu bieten, die ebenfalls zum Mitmachen einladen: Eine Zeitreise
lässt eine Idee davon entstehen, was man sich unter dem
Urknall, der Geburt unsres Universums denken kann.
Unter dem Einfluss der Gravitation wurden Phänomene beobachtet, die sich durch die Vorstellung von einem gekrümmten Raum erklären ließen. In einem Modell unserer Dimension sieht das dann so aus: ![]() |
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Die Welt des Kleinsten, nämlich die der Atome, wird hier ebenso
abgehandelt, wie die des großen Ganzen, Chaos und (sich selbst organisierende)
Ordnung, Licht und Schatten ebenso wie Schwingungen und Wellen...
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Kaum zu glauben: Der Wasserball schwebt im aufsteigenden Luftstrom. Nach diesem Prinzip der schnelleren Strömung an einer gekrümmten Oberfläche fliegt übrigens jedes Verkehrsflugzeug... |
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Schattenwurf durch Lampen verschieden farbigen Lichtes an einem Objekt. |
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Totalreflexion: Blick von unten auf eine Wasseroberfläche, durch die einige Finger gesteckt wurden. |
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Unendlichkeit: Ein Blitzlicht in die allseits verspiegelte Kammer.
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