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Garbsen,
14.2.2004 - Am Donnerstag morgen um 9.45 Uhr trafen wir uns nach dem Unterricht
am Haupteingang der Ori.
Wir gingen zu der Haltestelle am Marshof, wo wir unsere Fahrkarten abstempelten. In der Straßenbahn haben wir uns einen Sitzplatz gesucht und sind bis zum Aegi gefahren. Dort sind wir in die Bahnlinie 8 umgestiegen und bis zur Peiner Straße gefahren. Dann sind wir zum Üstra-Depot gegangen. Herr Winkler, ein Mitarbeiter, hat uns schon erwartet. Er hat uns zuerst die „Badewanne“ gezeigt, in der die Straßenbahnen gewaschen werden. Dann sind wir in die Werkstatt gegangen und haben uns die Bahn von unten angeschaut. |
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| Als wir wieder raus kamen, wurde uns noch erklärt, dass wir, wenn
wir aus einer Bahn aussteigen, unbedingt erst nach links und rechts gucken
sollen , ob die Straße frei ist.
Danach hat er uns Herr Winkler Bremssand gezeigt, welcher beim Bremsen automatisch vor die Räder gestreut wird, damit die Bahn schneller zum Stehen kommt. In einer Straßenbahn sollte Özgül die Notbremse ziehen und Enno sollte, wie im Brandfall, versuchen die Türen mit einem Hebel zu öffnen.
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Dann konnten wir unsden Bremsweg der Bahn anschauen: Herr Winkler ist
mit der Bahn dann noch so schnell es ging gefahren. An einem Punkt, wo
Herr Siebert neben dem Gleis stand, hat er die Bahn gebremst. Wir sollten
uns dort neben das Gleis stellen, wo wir meinten, dass die Bahn zum Stehen
kommen würde. Damit wollte uns Herr Winkler zeigen, dass die Bahn
einen langen Bremsweg hat.
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Um ca. 12.00 Uhr war der Spaß vorbei und wir mussten zurück zur Schule. - zum LeineBlick - |
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OS Nikolaus Kopernikus:
Verkehrserziehung im Üstra-Depot
- von André
Brinkop
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| Garbsen, 14.2.2004 - Am 5.2.04 war unsere Klasse (die 5c von
der Orientierungsstufe Nikolaus Kopernikus) in Döhren in Hannover.
Dort hat uns Herr Winkler das Üstra-Depot gezeigt.
Zuerst gingen wir in das „Badezimmer“ der Bahnen, wie es Herr Winkler
nannte. Das war so ähnlich wie eine riesige Autowaschanlage, nur dass
die Züge wegen der Stromleitungen nicht von oben geputzt wurden.
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Danach
ging er mit uns in die Werkstatt. Dort drinnen standen gerade ein paar
Silberpfeile (so werden die neueren Bahnen genannt). Sie standen auf Schienen,
die zwischen sich große Löcher hatten. Er führte uns eine
Treppe hinunter, damit wir uns in dem unter der Werkstatt liegenden Raum
einen Zug durch das Loch von unten ansehen konnten. Dabei fiel uns auf,
dass zwischen der Bahn und der Strasse nicht sehr viel Platz ist.
Als wir uns die Züge angeguckt hatten, sind wir nach draußen auf einen großen "Straßenbahnparkplatz" gegangen. Dort standen viele Silberpfeile und Grüne (so werden die älteren Bahnen genannt). |
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| Herr Winkler sagte, wir sollen uns an den Kantstein neben dem Straßenbahnparkplatz
stellen und wir sollen uns vorstellen, dass das der Bahnsteig sei. Dann
stieß er Sonny ein bisschen an und Sonny flog genau auf die erdachten
Gleise. Herr Winkler erklärte uns, dass ein Meter vor dem Rand des
Bahnsteig eine gestreifte weiße Linie ist und man aus Sicherheitsgründen
hinter dieser stehen sollte.
Danach erzählte er uns, dass die Silberpfeile ca. 25 Meter lang sind und ein Wagen 1,5 Millionen Euro kostet, wovon sie in Döhren ca. 150 haben. Außerdem demonstrierte er uns, dass die Bahn beim Bremsen Sand verstreut, um auf den Gleisen nicht weiter zu rutschen und einen Bremsweg von etwa 20 Metern hat. Herr Winkler erklärte uns, dass die Üstra ein Nahverkehrsunternehmen ist und die Ausgaben größer als die Einnahmen sind. Er sagte ,dass Verschmutzungen und Beschädigungen der Steuerzahler zahlen muss. Danach sind wir in Waldtraud, die Kinderbahn gestiegen und Herr Winkler hat Özgul aus unserer Klasse gesagt, sie solle die Notbremse suchen und betätigen. Als sie die Notbremse gedrückt hatte, ertönte ein Piep-Signal, das den Fahrer warnt, dass die Notbremse betätigt wurde. Dann hält er den Zug bei der nächsten Gelegenheit an. |
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Danach
sagte Herr Winkler uns, dass in manchen Fällen der Strom ausfällt
und dann muss man die Tür per Hand öffnen. Dann forderte er Enno
auf, den Schalter für die Handöffnung zu suchen. Als er ihn betätigt
hatte, sprang die Tür aus der Verriegelung und man konnte sie mit
der Hand öffnen.
Wichtig ist auch noch, dass die schließenden Türen bei Widerstand wieder öffnen und man beim Aussteigen nach links und rechts guckt.
Zur Belohnung für unser gutes Verhalten durften wir die Bahn ein
Stückchen selber fahren. Zum Schluss bekamen wir alle noch ein Lineal
mit einen Silberpfeil drauf geschenkt.
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