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Dem Sein ganz nah:
Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums präsentieren eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte I
-  von Wolfgang Siebert  -

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Was sagt uns heute noch die Weihnachtsgeschichte? Wer vermag hinter Kommerz und Konsum noch die Botschaft zu sehen, die auch noch jenseits der schönen Krippenspiele – etwa dem Leben im Gefangenenlager, standhält? 

Hoffnung gegen Verzweiflung, das Sein gegen das Nichts. – Diese uralte Antwort der Menschen, die auch noch jenseits aller Religiosität und über diese hinaus in unvorstellbarer Bedrängnis und Belastung mit einem ‚Trotzdem‘ den Urgrund allen Seins legen, war Gegenstand der gestrigen überaus gelungenen Theateraufführung am Johannes- Kepler- Gymnasium. 


Lelius (Bianca Hoheisel) eröffnet dem Zöllner(Arvid Stöckmann), dass die Kopfsteuer für die ohnehin schon armen Dorfbewohner drastisch erhöht wird.

Gegenüber dem zornigen Dorfvorsteher Bariona (Klaus Hickmann) ist der Gesandte aus Rom deutlich kleinlauter.

Seht doch unsere Häuser, sie zerfallen zu Staub...

Gut, ... verlasst Euch auf eine prompte Erledigung. Ich möchte dass sich der Prokurator lange an unsere Fügsamkeit erinnert....

 
 

Die Dorfältesten (Arwena Swiatek, Tugba Özdemir, Mareike Kiel)

Wir sollen von jetzt an eine Kopfsteuer von 16 Drachmen zahlen!

Wir werden diese Steuer zahlen, aber nach uns wird keiner mehr Steuern zahlen in diesem Dorf. ...

Das Leben ist eine Niederlage, niemand ist siegreich, alle werden besiegt; ... und der größte Wahnsinn auf Erden ist die Hoffnung!

 Wir werden keine Kinder mehr machen in diesem Dorf!
Vor dem Gott der Rache und des Zorns, schwöre ich,  kein Kind zu zeugen. Und wenn ich meinen Eid breche...

Sarah (Sarah Kania): Hört auf! O Bariona, du hast mich verflucht: 
... ich bin schwanger von dir...

... in fünfzig Jahren sind die Löhne sehr gestiegen, was beweist, dass es nicht genug Arbeitskräfte gibt... Es ist eure staasbürgerliche Pflicht, viele Kinder zu bekommen....
- Fortsetzung hier -

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