Garbsen, den 17.6.2004 - Am 10.6.04 ist unsere Klasse (die 5c der Orientierungsstufe Nikolaus Kopernikus) ins Forum des Landesmuseums Hannover gefahren. Dort ist zur Zeit (noch bis zum 27. Juni) eine Ausstellung über Ötzi, dem Mann aus dem Gletschereis. |
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| Bei der Bergung mit dem Hubschrauber ist seine Hüfte stark beschädigt
worden.
Forscher haben herausgefunden, dass er in der Kupferzeit vor etwa 5.300 Jahren gelebt hat. Er war etwa 45 Jahre alt. Für die Kupferzeit war das ein Greisenalter. Er hatte etwa 9 cm lange, braune Haare und blaue Augen. Um ihn herum verstreut gab es viele Beifunde wie z.B. Kleidungsstücke, Werkzeuge und Waffen. |
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| Seine Schuhe hatten einen Boden aus Bärenfell, auf dem ein Gerüst
aus Baumbast mit Fell darüber war. In dem Schuh war noch etwas Heu.
Sein Mantel war aus Fell und auch für kalte und nasse Tage sehr gut zum Anziehen geeignet. Er hatte einen Gürtel aus Fell mit einer kleiner Tasche daran. |
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| In seiner Tasche hatte er auch noch Birkenpech, das man als Kleber
benutzt z.B. um den Feuerstein als Spitze am Pfeil zu befestigen.
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| Auch die Kupferklinge der Axt ist u.a. mit Birkenpech befestigt, wie man sieht. | |||
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Der Ötzi hatte außerdem 2 Gefäße aus Birkenrinde, in denen er in Ahornblättern eingewickelt warme Glut bei sich trug. Das diente dazu, das Feuer nicht an jeden Ort neu anzünden zu müssen, da die Glut in den Ahornblättern weder vollständig ausgehen noch das Birkenrindengefäß anfackeln konnte. |
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| Er hatte außerdem einen Bogen dabei, der komischerweise unfertig war. Der Bogenstab war 1,82 m lang und überragte ihn um gut 20 cm. Dazu hatte er 14 Pfeile, von denen aber nur 2 schußbereit waren. | |||
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Ein Stückchen weiter sind mehrere Tische, an denen man ein Gesellschaftsspiel über die Zeit, in der Ötzi lebte, spielen kann. Wiederum ein Stück weiter ist ein Automat, an dem man an einer Nachbildung eines Bogens ziehen kann und ein Bildschirm anzeigt, wie weit der Pfeil geflogen wäre. Gleich daneben war eine Art Tribüne, wo es ein Stückchen hinauf auf eine Mettalplattform ging. Dort setzten wir uns hin und Frau Niebergall zeigte uns ein paar Werkzeuge und Materialien von Ötzi, z.B. Tiersehnen, einen echten Pfeil, einen Dolch mit einer Klinge aus Feuerstein und.... und.... und.... . |
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| Daneben ist ein Eisfach, das man öffnen und hinein fassen kann, damit man fühlt, welche Temperatur in Ötzis Zeit herrschte. | |||
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| Danach haben wir gewechselt. Leider war unsere Zeit so
knapp, dass manche nur einmal schießen konnten. Schade!!!
Am Schluss verabschiedeten wir uns von Frau Niebergall und fuhren mit der Straßenbahn zurück zur Schule, den Startpunkt unserer Reise. |
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