Mittlerweile vier Tote und fünf Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Aktuelle Nachtragsmeldung:

20-jähriger Golf-Fahrer des schweren Unfalls auf B217 nun auch gestorben

Am Freitag, 09.09.2022, ist der Fahrer des VW Golf infolge des schweren Unfalls auf der B217 nahe Weetzen in der Nacht gestorben. Der 20-Jährige erlag zwei Tage nach der Kollision zweier Fahrzeuge im Krankenhaus seinen Verletzungen. Nach dem Unfall am Mittwochabend waren bereits die drei 17, 18 und 19 Jahre alten Insassen seines beteiligten VW Golf verstorben.

Die Meldung vom 7. und 8.9.22:

In Folge eines Zusammenstoßes zweier Pkw auf der B217 zwischen Ronnenberg und Weetzen sind am Mittwoch, 07. und Donnerstag, 08.09.2022, drei Menschen getötet und sechs weitere teils lebensgefährlich verletzt worden. Ausgelöst hatte den Unfall der Fahrer eines VW Golf, der aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten war.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover befuhr ein junger männlicher Fahrer eines VW Golf am Montagabend gegen 19:25 Uhr die B217 aus Richtung Springe kommend in Richtung Hannover. In Höhe Weetzen kam der Mann aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Der 43-jährige Fahrer eines entgegenkommenden Mercedes GLS versuchte noch auszuweichen, es kam jedoch zum Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit auf der Fahrbahnseite in Richtung Springe.

Infolge der bei der Kollision erlittenen Verletzungen starb ein 17-jähriger Insasse des VW Golf noch am Unfallort. Ein weiterer, 19-jähriger Insasse starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Ein dritter, 18 Jahre alter Mann aus dem Golf erlitt lebensgefährliche Verletzungen denen er am heutigen Donnerstag erlag, der junge Fahrzeugführer wurde ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Die Identität des Fahrers konnte bislang noch nicht eindeutig geklärt werden.

Der Fahrer des Mercedes erlitt leichte Verletzungen, ebenso ein zwei Jahre altes Mädchen. Zwei 37 und 73 Jahre alte Mitfahrerinnen sowie ein 76 Jahre alter Insasse kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser.

Aufgrund der Vielzahl von Verletzten war ein Großaufgebot von Rettungskräften im Einsatz. Unter anderem flogen drei Rettungshubschrauber die Unfallstelle an und transportierten Verletzte in Krankenhäuser. Die Bundesstraße blieb infolge des Unfalls bis in die Nacht hinein gesperrt. Den Schaden beziffert die Polizei mit 57.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. /ram, bo