Polizei stoppt betrunkenen Autofahrer nach zahlreichen Verstößen

Zivile Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste haben am Freitagabend einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann war zuvor wiederholt durch seine riskante Fahrweise aufgefallen. Als die Polizisten ihn kontrollieren wollten, fuhr er noch einmal kurzzeitig davon.

Auf der Bundesautobahn A37 in Fahrtrichtung Celle fiel der 22-Jährige am Freitagabend gegen 20:20 Uhr der Besatzung eines zivilen Streifenwagens auf, da er mit seinem Skoda Octavia mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Als der Pkw auf die A2 in Fahrtrichtung Berlin abbog, nahm der Streifenwagen die Verfolgung auf.

In der Folge fuhr der 22-Jährige zu dicht auf und erneut deutlich schneller als erlaubt. Im weiteren Verlauf bedrängte er auch den Streifenwagen, als er sich hinter diesen fallen ließ. Dabei fuhr der Mann nicht nur dicht auf, sondern betätigte auch die Lichthupe und setzte den linken Blinker. Nachdem er an der Anschlussstelle Lehrte die Autobahn verlassen hatte, hielt er an der nachfolgenden Ampelkreuzung kurz an und bog dann trotz Rotlichts nach rechts auf die Westtangente ab. In einem nahe gelegenen Industriegebiet stoppte ihn der Streifenwagen.

Als die Beamten ausstiegen und sich als Polizisten zu erkennen gaben, fuhr der Pkw mit durchdrehenden Rädern an. Nach gut 500 Metern blieb er jedoch wieder stehen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 22-Jährigen einen Wert von 1,82 Promille. Die Polizei beschlagnahmte nicht nur den Führerschein des jungen Mannes, sondern auch das Fahrzeug, mit dem er unterwegs war. /ram