Linden-Nord: Präventionseinsatz der Polizei

Im Bereich Küchengarten, Limmerstraße, dem FAUST-Gelände sowie entlang der Leine und der Ihme sind in den späten Abend- und Nachtstunden der vergangenen Wochen zunehmend lautstarke Personengruppen aufgefallen. Vermehrt haben sich daher Anwohner an die Polizei gewandt, die dem Geschehen nunmehr am vergangenen Wochenende (26.06.2020 bis 28.06.2020) mit einem Sondereinsatz begegnet ist.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand der einsatzführenden Polizeiinspektion Hannover-West sind auch an diesem sommerlichen Wochenende in Linden-Nord zahlreiche (Klein-) Gruppen von meist alkoholisierten Heranwachsenden sowie jungen Erwachsenen festgestellt worden. Es gab erneut diverse Anwohnerbeschwerden über Ruhestörungen durch einige Personengruppen und laute Musik. Die Kräfte der Polizei unterstützten die von der Landeshauptstadt Hannover grundsätzlich eingesetzten privaten Sicherheitsdienste. Sie sprachen lärmende Personen an und lösten größere Personengruppen auf. Insbesondere im Bereich der Limmerstraße war das Personenaufkommen so groß, dass Rettungswege sowie Gleisanlagen nicht freigehalten wurden. Auch Schutzmaßnahmen im Sinne der Niedersächsischen Corona-Verordnung wurden nicht konsequent eingehalten. Ein Kiosk in der Limmerstraße musste am Samstag (27.06.2020) gegen 02:25 Uhr durch die Polizei geschlossen werden. Ebenfalls schließen musste ein Restaurant am Sonntag (28.06.2020) gegen 04:00 Uhr in der Limmerstraße, da es bis dahin trotz mehrfacher Ermahnung der Gäste und Androhung der Schließung nicht zur Ruhe gekommen ist.

Insgesamt führten die eingesetzten Beamten fünf Platzverweise und 84 Gefährderansprachen durch. Die Mehrzahl der angesprochenen Personen zeigten sich grundsätzlich einsichtig und kooperativ. /nzj,ahm