Brände in Garbsen mit einem Toten, Barsinghausen, Gehrden und Wedemark

Die Ursachen der Brände mit einem Toten und sehr hohem Sachschaden sind überwiegend auf technische Fehler zurückzuführen:

 

Garbsen:

Experten des Fachkommissariats für Brandermittlungen haben heute erneut ein Gebäude an der Ziegeleistraße in Garbsen untersucht, in dem gestern (20.01.2020) ein Brand ausgebrochen ist. Sie schließen Fremdverschulden als Ursache aus.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war das Feuer gegen 09:45 Uhr in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Dies bemerkte eine Zeugin und alarmierte die Rettungskräfte. Während des Brandes kam es zu einer Rauchgasexplosion. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde in einem Appartement (Hochparterre) eine Leiche gefunden. Die Polizei geht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich bei dem Toten um den 70-jährigen Mieter der Wohnung handelt.

Experten des Fachkommissariats für Brandermittlungen haben den Brandort in den vergangenen beiden Tagen untersucht. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrads konnte die Ursache nicht eindeutig ermittelt werden. Fremdverschulden schließen die Beamten jedoch aus.

Die vom Brand betroffene Wohnung ist ebenso wie zwei weitere nicht mehr bewohnbar. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Kripo auf 600.000 Euro. /ahm,now

Barsinghausen:

Ein technischer Defekt hat am Dienstagmorgen, 21.01.2020, ein Feuer in einem Einfamilienhaus an der Runde Straße (Egestorf) verursacht. Menschen sind dabei nicht verletzt worden.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein Nachbar (58) gegen 04:00 Uhr auf den brennenden Dachstuhl aufmerksam geworden. Nachdem er die Rettungskräfte alarmiert hatte, informierte er die zwei Bewohner, sodass der 29-Jährige und seine Frau (28) das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen konnten. Die Flammen zerstörten den gesamten Dachstuhl, weshalb das Haus nicht mehr bewohnbar ist. Zwischenzeitlich wurden die Anlieger aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Gegen 14:00 Uhr waren die Löscharbeiten der Feuerwehr beendet.

Aktuell geht die Kriminalpolizei als Brandursache von einem technischen Defekt an einer Elektroinstallation im Dachstuhl aus. Den entstandenen Schaden schätzen die Beamten auf 400.000 Euro. /now,ahm

Gehrden:

Aufgrund eines technischen Defekts an der Elektroinstallation ist es in der Nacht zu heute (21.01.2020) zu einem Wohnungsbrand eines Mehrfamilienhauses an der Nordstraße gekommen. Personen sind dabei nicht verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein Hausbewohner gegen 01:00 Uhr den piependen Rauchwarnmelder in der Dachgeschosswohnung gehört und anschließend Rauch aus einem Fenster steigen sehen. Umgehend alarmierte er die Rettungskräfte, die den Brand löschen konnten. Zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs befand sich niemand in der Wohnung.

Ermittler haben die Wohnung heute untersucht und einen technischen Defekt an der Elektroinstallation eines Schlangenterrariums als Ursache festgestellt – die Schlange verstarb. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 50.000 Euro. /has, ahm

Wedemark:

In den frühen Morgenstunden des Dienstags, 21.01.2020, ist ein Brand in einem Gemeindehaus am Kirchweg im Ortsteil Mellendorf ausgebrochen. Durch die Flammen ist das Gebäude erheblich beschädigt worden. Personen sind nicht verletzt worden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte die 47-jährige Zeugin die Flammen gegen 01:20 Uhr am Gebäude entdeckt und umgehend die Brandbekämpfer alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr konnte den Brand löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Dennoch wurde das Gemeindehaus, in dem sich unter anderem eine KiTa befindet, zerstört.

Heute haben Ermittler des Fachkommissariats für Branddelikte das Gebäude, das teilweise einsturzgefährdet ist, untersucht, um eine Ursache festzustellen. Aktuell gehen die Beamten von einem technischen Defekt an der Elektroinstallation als Ursache aus. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 750.000 Euro. /has,ahm