Region: Brände seit Silvester und deren Ursachen

Garbsen:

Menschliches Handeln als Brandursache ausgeschlossen

In einem Zweifamilienhaus ist am Donnerstag, 02.01.2020, ein Feuer ausgebrochen. Experten des Fachkommissariats für Brandermittlungen haben den Brandort am Saturnring in Garbsen heute (03.01.2020) begutachtet.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war das Feuer gegen 15:10 Uhr in dem Wohngebäude ausgebrochen. Menschen wurden nicht verletzt. Brandermittler der Polizei Hannover haben den Brandort begutachtet. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass sich die Ursache aufgrund des hohen Zerstörungsgrads nicht eindeutig feststellen lässt. Hinweise auf menschliches Handeln gab es keine, sodass dies als Ursache ausgeschlossen wird.

Den entstandenen Schaden schätzen die Ermittler auf 250.000 Euro. /ahm

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Alt-Laatzen:

Feuerwerkskörper verursachte Wohnungsbrand

Brandermittler der Polizei Hannover haben gestern, 02.01.2020, ein Wohnhaus an der Alten Rathausstraße in Alt Laatzen begutachtet. Dort hat es an Neujahr im fünften Obergeschoss gebrannt. Ursache dafür ist ein Feuerwerkskörper.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war das Feuer kurz nach Mitternacht ausgebrochen. Gegen 00:15 Uhr waren Polizei und Feuerwehr alarmiert worden. Menschen wurden nicht verletzt.

Experten des Fachkommissariats für Brandermittlungen haben das betroffene Gebäude gestern begutachtet. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass ein Feuerwerkskörper den Brand verursacht hat. Die Flammen griffen vom Balkon auf die Wohnung über. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 50.000 Euro. Das Appartement ist nicht mehr bewohnbar. /ahm,mr

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Linden-Mitte:

Feuerwerkskörper verursachte Brand in Mehrfamilienhaus

Ein Feuerwerkskörper hat in der Silvesternacht 2019/2020 den Brand in einem Mehrfamilienhaus am Ihmeplatz in Hannover verursacht. Zu diesem Ergebnis kommen die Brandermittler der Polizei Hannover, die den Brandort gestern (02.01.2020) begutachtet haben.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war das Feuer kurz nach Mitternacht ausgebrochen. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer von einem Feuerwerkskörper verursacht wurde, der auf dem Balkon einer Wohnung im siebten Obergeschoss landete. Von dort aus griffen die Flammen auf das leer stehende Appartement über. Die Wohnung ist zur Zeit nicht bewohnbar.

Insgesamt schätzt die Polizei den Schaden auf 50.000 Euro. /ahm,mr

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Langenhagen:

Sechs Autos brannten aus

Auf einem Firmengelände am Neddernfeld in Langenhagen haben in der Nacht zu Neujahr sechs Autos gebrannt. Die Polizei hat den Brandort gestern, 02.01.2020, untersucht. Die Brandermittler kommen zu dem Ergebnis, dass sich die Ursache nicht mehr eindeutig feststellen lässt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war das Feuer gegen 02:20 Uhr am Neujahrsmorgen ausgebrochen. Sechs Autos, die auf einem Firmengelände abgestellt waren, brannten aus. Dabei entstand nach Schätzungen der Polizei ein Sachschaden von 20.000 Euro.

Die Brandursache lässt sich nach Erkenntnissen der Brandermittler nicht mehr eindeutig feststellen. Hinweise auf Brandstiftung haben sich jedoch nicht ergeben, sodass dies als Ursache ausgeschlossen wird. /ahm,mr

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Barsinghausen:

Feuer am 30.12.19 mit hohem Sachschaden

Experten des Fachkommissariats für Brandermittlungen haben gestern, 02.01.2020, ein Seminar- und Unterkunftsgebäude am Müllerweg in Großgoltern begutachtet, in dem es am Montagmorgen (30.12.2019) gebrannt hat. Sie gehen davon aus, dass die Flammen durch einen technischen Defekt verursacht worden sind.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war das Feuer gegen 06:00 Uhr ausgebrochen. Rund 60 Menschen hatten sich in Sicherheit bringen können. Nach Abschluss der Löscharbeiten hatten Einsatzkräfte einen Leichnam gefunden. Dessen Identität ist weiterhin nicht geklärt. Eine Obduktion ist in der nächsten Woche geplant.

Die Brandermittler der Polizei Hannover haben gestern, 02.01.2020, den Brandort begutachtet. Früher als erwartet war es ihnen möglich, das Gebäude zu betreten. Sie gehen davon aus, dass die Flammen durch einen technischen Defekt im Bereich der Sauna verursacht wurden. Schätzungsweise entstand ein Sachschaden von mindestens 500.000 Euro. /ahm,mr