A37: Pkw fängt während der Fahrt Feuer

Wegen eines brennenden Autos ist die A37 am Montagmorgen (03.06.2019) in Richtung Hannover zeitweise voll gesperrt worden. Ein Renault Berlingo hat während der Fahrt Feuer gefangen, die 52 Jahre alte Fahrerin hat das Auto auf dem Standstreifen abstellen und es unverletzt verlassen können, bevor der Pkw vollständig ausgebrannt ist.

Die 52-Jährige war gegen 07:55 Uhr auf der A37 in Richtung Hannover unterwegs, als sie zwischen der Anschlussstelle Beinhorn und dem Kreuz Hannover-Kirchhorst aus dem Motorraum quellenden Rauch bemerkte. Sie fuhr auf den Standstreifen, stieg aus dem Fahrzeug und entfernte sich, bevor das Feuer auf das gesamte Auto übergriff.

Der Freiwilligen Feuerwehr Heeßel gelang es schließlich, die Flammen zu ersticken. Dennoch flossen aus dem Renault ausgelaufene Betriebsstoffe und Löschschaum auf beide Fahrbahnen. Für die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Reinigung der Straße musste die Strecke rund anderthalb Stunden voll gesperrt werden, danach wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dennoch bildete sich ein Stau von etwa sechs Kilometern.

Der Zentrale Verkehrsdienst der Autobahnpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und festgestellt, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst hat. Die Beamten schätzen den entstandenen Schaden auf 10.000 Euro. /isc,has