Vortrag: Wie wird aus Nektar Honig und wie schützt man Bienen effektiv?

Imker Christof Wenzel informiert Interessierte, was sie für den Bienenschutz tun können.

Ohne sie geht es nicht: Bienen sind für Natur und Mensch unverzichtbar. Wie die Honig- und Wildbienen leben und gehalten werden, hat Imker Christof Wenzel auf Einladung der Stadt Garbsen im Rahmen der Umwelttage einem interessierten Publikum erläutert. Rund 25 Teilnehmer folgten dem zweistündigen Vortrag über den Lebensraum, eine artgerechte Haltung, das Zusammenleben der Bienenvölker und die Arbeitsvorgänge in einem Bienenstock. Die Naturfreunde diskutierten Fragen mit dem Imker und tauschten sich über die Entwicklung der Imkerei aus.

Beginnend bei der Zeidlerei, stellte Wenzel unterschiedliche Bienenkästen, sogenannte Beuten, vor. Anknüpfend an die Frage der Koordination und Kommunikation der Bienen untereinander erläuterte Wenzel, dass Bienen ein faszinierendes Gedächtnis haben und mittels Schwänzeltanz miteinander kommunizieren. Neben der Belastung von Honigbienen durch die Varroa-Milbe ging es unter anderen auch um die Herausforderungen landwirtschaftlicher Nutzung großer Flächen sowie um die Versteinerung von Privatgärten. Wenzel gab Tipps, welche Blühpflanzen als Bienenweide einen nachhaltigen Nutzen für Wild- und Honigbienen bringen.

„Ich freue mich, dass Bienen immer mehr in den Fokus unseres Nachhaltigkeitsdenkens gelangen und dass ich interessierten Menschen die faszinierende Welt der Bienen nahebringen und erlebbar machen darf. Es ist Zeit für ein Umdenken, für ein Achtgeben auf die Lebewesen, die eine Grundlage unserer Existenz darstellen“, so Wenzel zum Abschluss des Seminars.