Polizeieinsatz an Christi Himmelfahrt

Die Polizei plant auch in diesem Jahr zu Christi Himmelfahrt  einen Polizeieinsatz und wird, insbesondere in den Gemeinden Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wunstorf und Hannover präsent sein. Wie bereits in den Vorjahren werden die Einsatzkräfte wieder frühzeitig und konsequent einschreiten, um so für Sicherheit rund um die beliebten Ausflugsziele zu sorgen.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover haben sich in den letzten Jahren der Maschsee und der Maschteich (Südstadt/Mitte), der Hufeisensee in Isernhagen, der Wietzepark sowie der Waldsee in Langenhagen, die Weiße Düne im Neustädter Ortsteil Mardorf, die Strandterrassen in Steinhude sowie die Meitzer Straße in der Wedemark (zwischen Hellendorf und Meitze) als Treffpunkte für die sogenannten „Vatertagstouren“ herauskristallisiert.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Behörde zu Christi Himmelfahrt eine Vielzahl von Straftaten, vorrangig waren dies Rohheitsdelikte und Beleidigungen.  Nach ähnlichen Erfahrungen in den Städten Langenhagen, Wunstorf, Neustadt sowie der Gemeinde Isernhagen haben die Kommunen in Zusammenarbeit mit der Polizei in diesem Jahr erneut Allgemeinverfügungen erlassen, die z. B. ein Verbot hinsichtlich des Konsums bestimmter alkoholischer Getränke in festgelegten Bereichen beinhalten oder das Abspielen von Musik untersagen. Diese Konzepte haben sich bereits insofern bewährt, dass hierdurch einer speziell in den Nachmittag- /Abendstunden aufkommenden aggressiven Stimmung entgegengewirkt werden konnte.

Neben Einsatzkräften der Polizei werden zum Teil auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen präventiv im Bereich der Ausflugsziele unterwegs sein, dieses Jahr auch verstärkt im Bereich des Maschparks. In einer Allgemeinverfügung untersagt die Landeshauptstadt Hannover erneut das Mitbringen von Glasbehältnissen wie zum Beispiel Glasflaschen und Gläsern.

Um allen Feiernden einen erholsamen und friedlichen Tag zu ermöglichen, wird die Polizei deutliche Präsenz zeigen, frühzeitig kontrollieren und gegebenenfalls einschreiten. Die Einsatzkräfte werden auch insbesondere Jugendliche präventiv auf die Gefahren sowie Folgen des Alkoholmissbrauchs hinweisen. Je nach Anlass können Minderjährige in Obhut genommen und deren Eltern übergeben werden. Sollten diese nicht die Möglichkeit haben, ihre Schützlinge bei einer Dienststelle abzuholen, werden diese kostenpflichtig nach Hause transportiert oder – je nach Einzelfall – an das zuständige Jugendamt übergeben. /has,schie