Polizei ermittelt vier Tatverdächtige nach Fahrkartenautomatensprengungen

Beamten des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ist es gelungen, in akribischer Ermittlungsarbeit Tatverdächtige im Alter von 21 bis 34 Jahren im Zusammenhang mit den Fahrkartenautomatensprengungen zu ermitteln. Seit Mittwoch, dem 26.12.2018, ist es in der Region Hannover zu insgesamt zwölf Fahrkartenautomatensprengungen zum Nachteil der üstra und der Deutschen Bahn gekommen.

Spezialisten des Zentralen Kriminaldienstes waren nach umfangreichen Ermittlungen vier Männern (21, 22, 26 und 34 Jahre alt) auf die Schliche gekommen. Am vergangenen Freitag, 22.03.2019, schlugen Spezialkräfte der PD Hannover zu und durchsuchten mit den Ermittlern insgesamt fünf Objekte in den Gemeinden Sehnde, Lehrte und Burgdorf. Bei den Wohnungsdurchsuchungen fanden die Fahnder unter anderem Bargeld, Sprengmaterial sowie eine Banknotenkassette aus einem der Automaten und beschlagnahmten die Gegenstände.

Darüber hinaus konnte die Staatsanwaltschaft Hannover gegen zwei der Männer bereits im Vorfeld der Durchsuchungen Haftbefehle erwirken, die von den Einsatzkräften vollstreckt werden konnten. Der 21- und der 26-Jährige sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Der 34-Jährige sitzt darüber hinaus wegen eines anderen Deliktes in Haft. Der an den Automaten entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf über 300.000 Euro. /has,schie

(Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizei Hannover)